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Aktuelle Nachrichten und Informationen über das Rudern
Mis à jour : il y a 30 min 10 sec

Trainer-Leitfaden zur Ernährung im Kinder- und Jugendsport

il y a 3h 25 min
Trainer und Übungsleiter sind meist ehrenamtlich tätig und können sich aus Zeitmangel, aber auch aus Mangel an Kenntnissen nicht mit der Nahrungsaufnahme ihrer Schützlinge vor, während und nach dem Sport beschäftigen. Sie sind in ihrer spezifischen Sportart die Spezialisten und müssen sich daher auf die Trainingsgestaltung  und die Leistungsentwicklung der Kinder und  Jugendlichen konzentrieren. Da aber die Leistungsentwicklung von Konstitution und Konzentration der Kinder und Jugendlichen abhängt, steht sie in engem Zusammenhang mit der Ernährung. Kommt der Sportler mit einer Unterversorgung an Kohlenhydraten und Nährstoffen oder gar hungrig zum Training, ist er in einer schwachen körperlichen Verfassung und nicht fähig, seine Leistung zu verbessern. Ein Gemeinschaftsprojekt der Kampagne „Hafer Die Alleskörner" der deutschen Hafermühlen mit der Deutschen Sportjugend und den ESG-Ernährungsexperten gibt Trainerinnen, Trainern, Übungsleiterinnen und Übungsleitern jetzt einen Leitfaden an die Hand, der ihnen den Einstieg in das Thema Sporternährung erleichtert. Die wichtigsten Nährstoffe und ihre Bedeutung für den Organismus eines Sportlers werden anschaulich erklärt, dazu gibt es zahlreiche Tipps und Anregungen, wie Kinder, Jugendliche und Eltern für das Thema sensibilisiert werden können. Abgerundet wird das Informationspaket durch Checklisten für Trainings-und Wettkampftage.
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FSJ-Stelle beim Karlsruher RV Wiking ab 01.09.2012

il y a 4h 24 min
Wir suchen einen aufgeschlossenen jungen Menschen (m/w), der die grundlegenden Rudertechniken beherrscht und ggf. bereits Erfahrung in der Betreuung von Kindern bzw. Jugendlichen gesammelt hat. Während des Freiwilligen Sozialen Jahres besteht die Möglichkeit den Trainer-C-Schein kostenlos beim Landesruderverband Baden-Württemberg sowie den Motorbootführerschein zu erwerben. Ein PKW Führerschein sollte vorhanden sein. Außerdem wird die Bereitschaft erwartet, sich in die Methoden der Anfängerausbildung und des Kinder- und Jugendtrainings einzuarbeiten und diese Kenntnisse in der Jugendabteilung des Vereins umzusetzen. Die Ausbilder und Trainer des KRV Wiking werden bei der Einführung in die Aufgaben der Stelle gerne Hilfestellung leisten. Der Aufgabenschwerpunkt wird auf der Ruder- Anfängerausbildung von Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren, der Organisation und Durchführung des Übungsbetriebes von Kindern und Jugendlichen im Breiten- und Freizeitsportbereich, sowie des Ruder- und Wettkampftrainings in den Altersklassen bis 14 Jahren liegen. Dies schließt die Betreuung der bestehenden Schulruder AG´s mit ein. Dazu gehört die Betreuung von Kindern und Jugendlichen bei Ruderregatten, anderen Wettkämpfen und Lehrgängen. Des Weiteren sollen Wanderfahrten, und Trainingslager organisiert und durchgeführt werden. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Interessenten wenden sich bitte bei Dr. Holger Depner, Tel. 0176/64342634 oder bei rennsport@krv-wiking.de.
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DRV-Fotowettbewerb 2012

il y a 8h 29 min
Die 10 besten Fotos werden mit tollen Preisen prämiert und auf unserer Website veröffentlicht. Fotos können vom 10. Februar bis 31. März 2012 eingesendet werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Einsendung der vollständig ausgefüllten Teilnehmererklärung, mit der Ihr die Teilnahmebedingungen des DRV - Fotowettbewerbes 2012 verbindlich akzeptiert. Die Erklärung findet Ihr zusammen mit den Teilnahmebedingungen im Anhang als pdf- und word-Datei. Eure Fotos sendet Ihr bitte entweder auf digitalen Datenträger jeder Art per Post an: Deutscher Ruderverband e.V.
Cornelia Stampnik
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10
30169 Hannover oder per E-Mail an cornelia.stampnik@rudern.de Der DRV freut sich auf tolle Fotos!
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Ab 2015 Women´s Boat Race auf der Themse - Rudern wird weiblicher

il y a 9h 16 min
Die neue Entwicklung in diesem traditionellen Duell, das jährlich mehr als 300.000 Zuschauer an die Themse und von BBC TV in mehr als 200 Länder weltweit übertragen wird, wurde gestern auf einer Pressekonferenz in Sommerset House kommuniziert. Robert Gillespie, Chairman of BRCL, sagte: “Wir sind sehr glücklich darüber BNY Mellon als neuen Titelsponsor präsentieren zu können. Die letzten zwei Jahre hat Newton das Women´s Boat Race maßgeblich unterstützt und wir freuen uns darüber, dass die Frauen nach London 2015 mit dem Women´s Boat Race kommen." Gerald L. Hassell, Chairman, President und CEO von BNY Mellon, kommentierte, “Dies ist gut für den Rudersport, für die Gleichberechtigung und den Sport insgesamt!"
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Kölner RV von 1877 sucht Kindertrainer/in

mer, 08/02/2012 - 16:31
Der Kölner RV vergrößert erfolgreich seit Sommer 2011 seine Kinderruderabteilung. Aus diesem Grunde wird ein zusätzlicher Trainer benötigt. Es handelt sich hierbei um eine Tätigkeit von ca. 2 Einheiten pro Woche. Trainerschein wird nicht gefordert. Interessenten melden sich bitte bei Nils Hoffmann.
  • Telefon: 0177/162 76 43
  • E-Mail: rennrudern@krv77.de
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Schulsportzentrum Hanau gewinnt Gesamtwertung bei Ergo DM in Kettwig

mer, 08/02/2012 - 13:29
Der in Fachkreisen berühmt berüchtigte Ergometer-Cup in Essen-Kettwig stellte auch in diesem Jahr wieder das Finale der Deutschen Meisterschaft im Indoor-Rudern dar. In der Turnhalle des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Essen Kettwig erlebten die Aktiven ein mitreißendes Ruderevent, bei dem sie nicht zuletzt durch fetzige Musik und discoartiger Beleuchtung zu Höchstleistungen angetrieben wurden. Die Hanauer Ruderer hatten sich unter dem Dach des Schulsportzentrums zusammen geschlossen um zum Einen das in Hanau vorbildlich greifende System des hessischen Talentförderprogramms ins Kettwiger Rampenlicht zu rücken, zum Anderen aber auch eine Rolle in der Gesamtwertung des Events zu spielen. So trat man in Essen mit 27 Aktiven, die über die Talentförderung der Karl-Rehbein-Schule, der Hohen Landesschule oder der Otto-Hahn-Schule ihren Weg in die drei Hanauer Rudervereine gefunden hatten, an. Und dies gelang mehr als überzeugend:
Als am Ende der Veranstaltung die Ehrung in der Gesamtwertung auf dem Programm stand, wurde es vor Spannung still im Hanauer Team: Doch spätestens als mit Essen und Krefeld auf Platz 2 und 3 die zwei Hauptkonkurrenten verlesen waren, sollte es jedem in der Halle klar gewesen sein: Die Gesamtwertung im Indoor-Rudern 2012 geht erstmals in ihrer Geschichte nach Hanau! Und so können die Ruderer des Schulsportzentrums nun einen Ruderergometer im Wert von 1.000 € ihr Eigen nennen. Besonders bei den 15/16-jährigen Juniorinnen überzeugte man in Kettwig. Am Ende ruderten 3 Hanauerinnen im Finale der besten 10! Melissa Happel (Hanauer Rudergesellschaft) belegte Rang 8, Lydia Fischer (HRG) Rang 6 und Tina Christmann (Ruderclub Hassia) erkämpfte nach tollem Schlussspurt gar den Sieg in dieser Klasse. Nicht wesentlich anders verhielt es sich bei den 17/18-jährigen Juniorinnen. Das Schulsportzentrum verfügt derzeit über so viele erstklassige Juniorinnen, dass es auch hier gelang, drei Juniorinnen in das Finale der ersten 10 zu bringen. Sandra Dinter (Hassia) belegte am Ende Rang 3, Lena Seuffert (HRG) Rang 5 und Annika Jacobs (Hassia) kam auf dem neunten Platz ein. Damit die Hanauer Ruderinnen sich nicht gegenseitig wertvolle Punkte für die Gesamtwertung streitig machten, hatte man sich kurzfristig entschlossen, einige Juniorinnen auf die Rennen der erwachsenen Frauen umzuverteilen. Und auch hier hielten sie sich schadlos: Isabel Taeuber (Hassia) erkämpfte einen hervorragenden vierten Platz, Claudia Henrich (Hassia) den fünften und Constanze Sydow (Hassia) den sechsten Platz. Im Rennen der leichtgewichtigen Frauen lieferte Juniorin Clara Bergau (HRG) mit Rang 8 ebenfalls wertvolle Punkte für die Gesamtwertung und der jüngsten Hanauer Teilnehmerin Emma Samek (RC Möve) gelang in ihrer jungen Ruderkarriere bereits der große Coup, indem sie das Feld der 13-jährigen Mädchen nach Belieben kontrollierte und souverän gewann. Einziger Wehrmutstropfen für die Hanauer: Leider gelang es bei den männlichen Teilnehmern nur einen einzigen Hanauer Ruderer in den Finals der besten 10 zu platzieren: Lukas Malkmus (HRG) erruderte einen vierten Platz bei den 15/16-jährigen Leichtgewichten und rettete somit die Ehre der Hanauer Jungs!
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Sitzung des DRV-Präsidiums mit Blick auf das Eis

mer, 08/02/2012 - 11:00
Mit der olympischen Saison hat der Leistungssport einen besonderen Stellenwert. So berichtete Cheftrainer Hartmut Buschbacher zum Stand der Vorbereitung und dem Vorgehen zur Besetzung der Boote. Hierbei wurden Rückfragen beantwortet, bevor das Präsidium die Nominierungsvorstellungen zur Kenntnis nahm. Für das Gremium hat die Transparenz für die Aktiven die besondere Bedeutung, „denn die Unklarheiten vor Peking 2008 sollen sich nicht wiederholen“, so eines seiner Mitglieder. Die sportfachlichen Details werden von den Experten entschieden. Schatzmeister Torsten Gorski konnte einen ausgeglichenen Jahresabschluss 2011 vorlegen. In den Haushaltsansätzen für die kommenden Jahre wird zudem Vorsorge für definierte Risiken getroffen. Das Präsidium beschließt über die Vorschläge in der nächsten Telefonkonferenz im März. Mit einem detaillierten Vortrag stellte Prof. Dr. Daumann (Uni Jena) die Ergebnisse zum Projekt „Qualitätsmanagement (QM) in Sportverbänden“ vor. Die Untersuchung wird durch das Bundesinstitut für Sportwissenschaften gefördert und stellt den Verbänden Instrumente für QM-Maßnahmen zur Verfügung. Der DRV hatte sich unter Federführung von Claudia Hassmann mit drei weiteren Sportfachverbänden beteiligt. „Im nächsten Schritt werden wir prüfen, was wir davon in sinnvoller Weise für unseren Verband und damit unsere Vereine nutzen können“, lautet ihre Bilanz. „Klar ist jedoch, dass auch ehrenamtliche Organisationen ihre Abläufe prüfen und optimieren sollten. Die Anforderungen sind hier deutlich gestiegen und werden durch ein standardisiertes, angepasstes und anwendbares QM-System unterstützt." Zukünftig werden die Ehrenvorsitzenden wieder an den Präsidiumssitzungen teilnehmen. Damit revidierte das Gremium seine Entscheidung aus dem März 2008. Vorangegangen waren Gespräche zwischen Vorstand und Ehrenvorsitzenden, in denen die Entwicklung erörtert wurde. Der Deutschen Ruderjugend ist es gelungen, den DRV als Träger im Bundesfreiwilligendienst (BuFDi) zu positionieren. Hierzu wurde bereits im Januar eine Vereinbarung mit der Deutschen Sportjugend geschlossen. Damit gehört der DRV zu den wenigen Sportfachverbänden, die diese Aufgabe übernehmen können. Es ist vorgesehen, den Verbandsmitgliedern bis zu 25 Plätze zur Verfügung zu stellen. Diese können über einen Zeitraum von 12 bis maximal 18 Monaten an Personen ab dem 18 Lebensjahr vergeben werden und stehen als Unterstützung in einem breiten Spektrum zur Verfügung. Dafür wird ein Taschengeld gewährt, das der Bund bezuschusst.  Als Starttermin ist der 01. September vorgesehen. Details zu den Rahmenbedingungen werden bis Mai veröffentlicht. Breiten Raum der Beratungen nahm der Antrag des RC Potsdam zur Aufnahme in den DRV ein. Hier hatte es im Vorfeld intensive Diskussionen gegeben, da der Verein von ehemaligen Mitgliedern der Potsdamer RG mit der Begründung gegründet wurde, dass dort keine Förderung des Leistungssports erfolge. Der RCP richtet sich wesentlich auf den Leistungssport aus und wird von hauptamtlichen Trainerinnen und Trainer getragen. Seine Vorsitzende – Kathrin Boron- hatte bis zu ihrem Rücktritt am 03. Februar den Bundesstützpunkt Potsdam geleitet. Im Vorfeld hatte es mehrere Gespräche von Siegfried Kaidel, teilweise unter Beteiligung des DOSB, mit den Beteiligten aus beiden Vereinen, des Landesruderverbandes und der Landesregierung gegeben, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Nach intensiver Beratung empfahl das Präsidium mit Mehrheit dem Vorstand, der Aufnahme aus rechtlichen Gründen zu entsprechen. Dieser Empfehlung ist der Vorstand, der nach dem Grundgesetz des DRV über einen Aufnahmeantrag zu entscheiden hat, am 04.02. gefolgt. „Wir sind mit der Entwicklung nicht glücklich, müssen aber rechtliche Vorgaben beachten“ so der DRV-Vorsitzende. „Der DRV als Dachverband hat hier ein Monopol und muss an die Aufnahme eines Mitgliedes andere Voraussetzungen knüpfen als seine Mitgliedsorganisationen.“ Vor der Berufung einer neuen Leitung des Bundesstützpunktes Potsdam wird es intensive Gespräche mit den relevanten Akteuren geben. Bis diese abgeschlossen sind, übernimmt Herwig Ritter die Aufgabe kommissarisch. Im Bereich des Marketings hat Kerstin Förster den Flughafen München als Partner für DRV-Aktivitäten vor Ort gewinnen können. Außerdem wird der Rudertag in Ulm durch eine andere Firma, die ungenannt bleiben will, unterstützt. Der Rudertag selbst ist in das 125-jährige Bestehen des Ulmer RC Donau eingebunden und findet am 15. November an der Donau statt. Das Präsidium hat sich auf den Zeitplan für die anstehenden Aufgaben verständigt. Im April wird es die ersten Kommissionen für den Rudertag berufen und über Arbeitskreise entscheiden. Auch in diesem Jahr ist vorgesehen, die Unterlagen überwiegend elektronisch zu versenden sowie auf www.rudern.de einzustellen. Gleichzeitig sind Beiträge im der Verbandszeitschrift „Rudersport“ und Tischvorlagen vorgesehen. Nach einer Telefonkonferenz im März wird das Präsidium am 27. April erneut in Kassel zusammenkommen.
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Anmeldung zu DRV-Wanderfahrten

mar, 07/02/2012 - 23:44
Da bei der Anmeldung zu DRV-Fahrten Frist, Form und Finanzen zusammenspielen, sind hier die wichtigsten Punkte, die dabei zu berücksichtigen sind, kurz zusammengefasst:
  • Die Anmeldung ist an die DRV-Geschäftsstelle zu richten (nicht an den Fahrtleiter/die Fahrtleiterin und auch nicht an die Koordinatorin der DRV-Wanderfahrten im Ausschuss Wanderrudern).
  • Für die Anmeldung ist der offizielle Meldebogen zu benutzen. Er lässt sich unter  http://www.rudern.de/uploads/media/Anmeldung_zu_einer_DRV-Wanderfahrt.pdf oder http://www.rudern.de/termine-uebersicht/wanderrudern/verbandsfahrten/ abrufen und ist außerdem im  Verbandsrundschreiben Nr. 619 "Informationsrundschreiben Wanderrudern 2011/2012" enthalten, das am 14. Dezember 2011 auf der Seite rudern.de veröffentlicht wurde (http://www.rudern.de/uploads/media/Informationsrundschreiben_Teil_2.pdf). Gedruckte Exemplare können auch bei der DRV-Geschäftsstelle - Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover, Tel.: (0511) 980 94-16, Fax: (0511) 980 94-25 - angefordert werden.  im Menüpunkt „Breitensport & Wanderrudern“/ „Termine“ auf der DRV-Homepage zu finden.
  • Die Meldebögen müssen nicht nur von den Gemeldeten selbst, sondern aus sportversicherungsrechtlichen Gründen auch vom Vereinsvorsitzenden (oder seinem Stellvertreter) unterschrieben werden und mit dem Vereinsstempel versehen sein.
  • Meldeschluss für alle DRV-Wanderfahrten ist der 15. März 2012.
  • Für jede Fahrt ist ein Kostenvorschuss in Höhe von 75,00 Euro an den DRV zu überweisen. Die Anmeldung ist erst dann gültig, wenn diese Summe auf dem DRV–Konto 123 862 bei der Sparkasse Hannover (BLZ 250 501 80) eingegangen ist. Bei "Verwendungszweck" ist das Kennwort der jeweiligen Wanderfahrt anzugeben. Die  Kennworte stehen in der Tabelle „DRV-Wanderfahrten 2012“, die im Januar-Heft des RUDERSPORT veröffentlicht wird, und im Terminkalender auf rudern.de.
  • Kommt eine Fahrt nicht zustande oder kann eine Anmeldung nicht berücksichtigt werden, weil die Fahrt bereits ausgebucht oder überbucht ist, wird der Kostenvorschuss zurücküberwiesen.
Bei der Anmeldung zu mehreren DRV-Fahrten ist auf dem Meldebogen zu vermerken, welche Fahrt als Hauptfahrt favorisiert wird.
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Deutsch-französischer Tandem-Sprachkurs „Sport und Sprache“ für Jugendliche von 14 bis 16 Jahren

mar, 07/02/2012 - 23:21

Bis zum 31. März 2012 haben Vereinsmitglieder im Alter von 14 bis 16 Jahren (Jahrgänge 1996-1998), die Grundkenntnisse in Französisch haben, die Möglichkeit, sich für den Kurs anzumelden. Der Kurs dauert zwei Wochen und findet je zur Hälfte in Deutschland und in Frankreich statt.

Vormittags findet der Sprachkurs in der Tandem-Methode statt. Deutsche und Franzosen/Französinnen arbeiten zusammen und sind somit abwechselnd Lehrende und Lernende. Insbesondere die kommunikativen Fähigkeiten werden auf diese Weise intensiv geschult. Nachmittags stehen vielfältige Sportaktivitäten, aber auch Ausflüge auf dem Programm.

Die Teilnahmegebühr liegt bei 360,- Euro und beinhalten An- und Abreise, Unterkunft mit Vollpension, den Sprachkurs und das sportliche Freizeitprogramm.

Der diesjährige Kurs findet vom 15. bis 29. Juli 2012 in Saint Malo (Bretagne) und Hinsbeck (bei Mönchengladbach) statt.

Weitere Kurse werden voraussichtlich – auch für andere Altersgruppen und zu anderen Daten – von verschiedenen Mitgliedsorganisationen der dsj angeboten. Ausschreibungen werden in Kürze auf der Seite www.dsj-frankreichaustausch.de veröffentlicht.

Weitere Informationen und Anmeldeformulare finden Sie in der Anlage oder unter:

www.dsj-frankreichaustausch.de

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Innovationsfond zur Unterstützung einer Eigenständigen Jugendpolitik

mar, 07/02/2012 - 10:47

Mit den Projekten sollen Impulse für eine Weiterentwicklung der Bereiche Politische Bildung, Kulturelle Bildung, Jugendverbandsarbeit und Internationale Jugendarbeit gesetzt werden. Sie sollen einen praxisnahen Beitrag zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik in den Handlungsfeldern der Außerschulischen Jugendbildung liefern.

Die geförderten Projekte müssen möglichst breit in der Gesellschaft verankert sein. Akteure außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe, wie etwa aus der Wirtschaft oder aus den Medien, sollen eingebunden werden.

Die Förderung soll  in folgenden Anwendungsfeldern erfolgen:

  • Schule und außerschulische Lern- und Bildungsorte
  • Übergangsgestaltung von der Schule in den Arbeitsmarkt (Maßnahmen zur ausbildungs- und berufsbezogenen Kompetenzsteigerung)
  • Fragen der Beteiligungschancen und -anlässe im politischen und öffentlichen Raum.

Da der KJP eines der zentralen Steuerungsinstrumente des Bundes ist, würden wir uns über das Einreichen zahlreicher Projekte beim BMFSFJ  freuen.

Wichtige Rahmenbedingungen sind:

  • Termin für die Einreichung der Unterlagen ist der 20.02.2012
  • Fachliche Innovationskraft ist Voraussetzung für die Förderung
  • Projekte im Zeitraum zwischen 01.04.2012 und 31.12.2013
  • Förderhöhe zwischen 10.000 € und 100.000 €

Nähere Informationen, insbesondere das Formular für die Interessenbekundung, finden Sie in der Anlage oder unter folgendem Link:

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=176204.html

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Großes Finale in Kettwig - Endspurt der DIRS

lun, 06/02/2012 - 23:11

In der Halle des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Essen-Kettwig wurde wieder einmal die Indoor-Serie umgekrempelt. Das Finale ist trotz vorheriger Top-Zeiten doch noch ein Anreiz, die Kette besonders stark aus der Kiste zu ziehen.

Natürlich gab es die Champions, die auch in Abwesenheit Deutsche Meister wurden und leider daher bei der Siegerehrung nicht gewürdigt werden konnten. Das muss aber zu großen Teilen der Saison 2012 zugeschrieben werden, denn im olympischen Jahr ist eben alles anders.

Anders auch im Hinblick auf die Meldefelder – bei den Juniorenrennen war der Ansturm so groß wie nie, dafür waren z.B. in den Frauenrennen im Gegensatz zu den Vorjahren nicht einmal Vorrennen nötig. Trotzdem strahlte das Organisationsteam angesichts der fast 900 Teilnehmer aus dem ganzen Gesicht.  Die Halle war wie immer schick angerichtet; Licht, Ton und Bild gingen sogar vom ersten Rennen an live ins Internet.

Anders eben auch die Sieger, denn die Top-Athleten des DRV präsentierten sich nicht nur nicht in Kettwig, sondern auch kaum auf der gesamten Tour. Das soll die Leistung der Anwesenden nicht schmälern, sie gaben unter dem Applaus der Halle mächtig Gas und konnten sich demzufolge über ihren Platz auf dem Podest freuen.

Alle Ergebnisse stehen sowieso im Netz, daher sei hier nur auf ein paar Besonderheiten eingegangen. Zum Beispiel die Leistung von Anke Molkenthin, die bei den Handicaps immer dabei ist und auch Gold in der Serie holte. Nach Lübeck stand sie ebsnfalls in der Klasse Frauen 50-54 Jahre ganz vorne, wurde aber in Kettwig von der Berlinerin Jutta Abromeit abgefangen.
Stark zeigten sich auch die leichten B-Junioren Leonie Sahlmann und Tim-Ole Naske, die in den Vorläufen den Sieg in der Serie klarmachten. Und der Doppelschlag aus Essen mit den Lgw.-Frauen Katja Rügner und Fabienne Knoke – die beiden schlugen die bisher Führende Petra Schallenberger, obschon diese sich in Kettwig ebenfalls noch einmal verbesserte.

In den Rennen 1-12 blieben insgesamt 7 Bestzeiten in Kettwig, fünfmal wurde an anderen Orten einen Bestzeit erzielt, die bis zum Ende Bestand hatte. Lena-Maria Seuffert war die Einzige, die bereits an der ersten Station in Kassel die Bestmarke setzte. 5:13,2 reichten der Hanauerin zur Deutschen Meisterschaft.

Nun geht es für alle, die mitbezahlen, erst einmal zur WM nach Boston. Dann sehen wir uns auf dem Wasser wieder. Und nächstes Jahr gibt es zum Finale der Indoor-Serie mit den Euro Open ein Ergo-Feuerwerk allererster Güte in Kettwig. Sicher auch wieder mit neuen Rekorden in der DIRS 2012/2013.

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Rudern im Winter

lun, 06/02/2012 - 21:41
Hauptmerkmal der Kälteschäden ist die Unterkühlung, lokale Erfrierungen sind im Sport eher Ausnahmen. Zur Prävention von Kälteschäden, aber auch der gefürchteten „Erkältungen“, spielt die angemessene Kleidung eine zentrale Rolle. Hierbei sollte moderne Funktionskleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip getragen werden. Da über den Kopf viel Wärme abgegeben wird, ist seine Bedeckung wichtig. Ähnliche Sorgfalt gilt den Füßen, Socken sind sofort nach dem Training zu wechseln. Die sorgfältige Beobachtung und Pflege der Haut, insbesondere der exponierten Stellen, versteht sich in diesem Zusammenhang von selbst. Eine hochkalorische Ernährung und Flüssigkeitszufuhr muss beim Training in kühler Umgebung gesichert sein. Personen mit geringerer Muskelmasse (z. B. Kinder oder Ältere) sind anfällig gegenüber Kälteschäden. Mentale und körperliche Ermüdung führt zu Nachlässigkeiten gegenüber präventiven Maßnahmen. Kontraproduktiv ist das Sporttreiben während einer unterkalorischen Diät und - wie so oft im Leben – ist ein Übermaß riskant. Für Ruderinnen und Ruderer ist das Thema Wasser gerade im Winter von besonderer Bedeutung. Unbekleidet kann der Mensch bei eine Außentemperatur von – 1 ° C seine Körpertemperatur in Ruhe bis zu einer Stunde aufrechterhalten. Im Wasser ist dies nur wenige Minuten möglich!
Sinkt die Körpertemperatur, zum Beispiel nach einer Kenterung,  unter 25 ° C, liegt im Kammerflimmern mit dem sofortigen Herzversagen die größte Gefahr. Zudem führt die Unterkühlung zum Verlust der Muskeltätigkeit und Müdigkeit mit Schlafdrang. In der Folge ist ein Ertrinken möglich. Der Sturz in kaltes Wasser kann bereits reflektorisch zu einem „Kälteschock“ führen. Hierbei wird entweder die Luftröhre verschlossen (trockenes Ertrinken) oder es kommt nach kürzester Zeit zur Hyperventilation (schnelles, unkoordiniertes Atmen) mit Orientierungslosigkeit. Diese Reaktion dauert wenige Minuten und sie ist zu überstehen, wenn man darauf vorbereitet ist. Daneben sind Herzrhythmusstörungen nicht selten. Dies alles erklärt Todesfälle in relativer Ufernähe. Im Winter wird daher empfohlen, zumindest in Einern und Zweiern, nur in Begleitung zu trainieren. Bei einer Kenterung sollte prinzipiell beim Boot geblieben und Hilfe gerufen werden, denn die eigene Rettung durch das Schwimmen ist eher unwahrscheinlich. Vielmehr führt die Bewegung zu Wärmeverlust und motorischen Störungen! Die mentale Vorbereitung auf eine derartige Situation steigert die Überlebenschancen und die Situation sollte im Sommer geübt werden. Grundsätzlich soll sich die Mannschaft zum Training im Bootshaus mit dem Fahrtziel abmelden und nur in Ufernähe rudern. Weitere Information finden Sie unter hier. Dort stehen zum Herunterladen folgende Broschüren zur Verfügung:
  • Bist Du sicher?
  • Sicherheit auf dem Wasser
  • Kaltes Wasser - Wie Du deine Überlebenschancen vergrößerst
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4. RuSA - WRT der RR Havelberg von 1909 e.V.

lun, 06/02/2012 - 11:50
Veranstalter: Ruderriege Havelberg Meldeschluss: 10. Mai 2012 per Mail: ruderriege-hv@gmx.de, Fax: 03876/789 268, schriftlich: Ruderrege Havelberg von 1909 e.V., Weinbergstr. 82, 39539 Havelberg Weitere Informationen siehe Anlage
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Mit dem Achter beim "Ball des Sports 2012"

dim, 05/02/2012 - 21:01
3 Fragen an Gregor Hauffe Am Samstagabend war die Mannschaft des Deutschlandachters zu Gast beim „Ball des Sports 2012“ in Wiesbaden – eine jährlich stattfindende Gala-Veranstaltung der Deutschen Sporthilfe. Was stand für euch auf dem Programm? Gregor Hauffe: Zu Beginn des Balls sind wir zusammen mit ungefähr 70 weiteren geladenen Sportlern, die von der Sporthilfe gefördert werden, eingelaufen. Auf der Bühne hat der Moderator Johannes B. Kerner alle namentlich vorgestellt. Zahlreiche Förderer der Deutschen Sporthilfe saßen im Publikum und konnten so auch einmal die Gesichter der Sportler sehen, die sie mit ihren Spenden unterstützen.
Später am Abend haben wir unseren Achter auf die Bühne getragen und die Mannschaft in einer kurzen Fragerunde vorgestellt. Ich war als Letzter an der Reihe und die Frage an mich zielte auf unsere Zielsetzung für Olympia. Meine optimistische Antwort, dass wir Olympisches Gold holen wollen, hat dem Publikum gut gefallen. Hattest du an diesem Abend auch Kontakt zu Athleten anderer Sportarten? Gregor Hauffe: Ich habe viele nette Gespräche geführt, aber auf Grund der Sitzverteilung hatte ich nicht viel Kontakt zu anderen Sportlern. Grundsätzlich aber kenne ich verschiedene Leistungssportler, zum Beispiel einige Kanuten. Da ich in der Sportfördergruppe der Bundespolizei bin, habe ich auch sporadischen Kontakt zu Leichtathleten – zum Beispiel zur Siebenkämpferin Jennifer Oeser oder zum Kugelstoßer David Storl. Wie war euer Ausflug zum Ball des Sports in den aktuellen Trainingsplan eingebettet? Gregor Hauffe: Wir haben eigentlich ganz normal trainiert. Vor der Abfahrt haben wir am Samstagmorgen und -vormittag zwei Einheiten auf dem Ergometer absolviert. Und auch am Sonntagnachmittag saß ich um 16 Uhr schon wieder auf dem Ergometer am Dortmunder Ruderleistungszentrum und bin 20 Kilometer gefahren.
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Mein Leistungssport - lohnt sich das?

dim, 05/02/2012 - 18:52
Liebe Ruder-Freunde, ich darf Sie alle hier an diesem festlichen Flaggentag des Berliner Ruderverbandes so herzlich anreden. Mein Freund Hans Lenk hat über Herrn Stephan Ploke aus der Vereinszeitschrift des Akademischen Rudervereins Spandau einen Bericht des früheren Vereinsmitglieds Berthold Küttner von 1936 benannt. Küttner berichtet darin 1936 als Alter Herr über seinen Start bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit in Athen 1896. Im Athener Hafen Piräus, unter Meeresbedingungen vor königlicher Loge, fand ein olympisches Doppelzweier Rennen statt - jedoch ohne Konkurrenz. Wegen des Windes und der Wellen waren die gemeldeten Griechen und Italiener nicht am Start erschienen. Das war die erste Rudermedaille bei Olympia- für die Teilnahme, für ein ideelles Ereignis, noch nicht für einen Sieg. Ete vous prez, partez! Oder: Seid ihr bereit, los! Diese Startsituation heute in einem richtigen Rennen zu erleben ist ein eigner Wert, den ich später noch einmal kurz ansprechen werde. Werner Stahr, unser Vorsitzender, hat mir diese heutige Ehre zugedacht, ich habe nach einigem Zögern zugesagt. Zögern deshalb, weil vielleicht doch ein Jüngerer mitten drin stehender aus dem hochrangigen Aktivenkreise zu uns sprechen sollte. Werner Stahr und ich sind vor Jahrzehnten in Regatten gegeneinander gerudert, 1967 in Gatow im Zweier ohne auf der mit viel Aufwand vor und zu Mauerzeiten hergerichteten Regattastrecke. Er mit Jochen Betkenhagen, ich mit meinem leider viel zu früh verstorbenen Partner Peter Kuhn vom Spandauer Ruderclub. Natürlich war das, was wir damals an Strudeln in das Wasser brachten, der Leistungssport. Definiert aus dem Produkt von Kraft mal Weg in der Zeiteinheit unter vergleichbaren Bedingungen für alle Teilnehmer. Jeder, der ein intensives leistungsbezogenes Training absolviert und sich einem öffentlichen Wettkampf stellt, ist Leistungssportler, nicht nur im harten körperlichen Vergleich, sondern auch im geschicklichen und konzentrativen Bereich wie z.B. im Dart oder Eisstockschießen. Auch für diese Sportarten ist in der Regel ein Training in körperlicher Ausdauer und Fitness notwendig. Drei pyramidenartig aufgebaute leistungsbezogene Ebenen des Sports - damit sage ich Ihnen nichts Neues - lassen sich sehr unscharf trennen: Breitensport, Leistungssport, Spitzensport - dieser letztere mit einer Sonderabteilung des von mir hier so genannten Heroensports. Den öffentlich im Vordergrund stehenden Heroensport möchte ich nur am Rande erwähnen, er wird mit Publizität überschüttet, bewegt hohe Geldsummen, hat ein hohes Nachahmungspotential und wird nach minuziös und ständig ermittelten Quoten unseres eigenen Volks-Fernsehinteresses auf Werbewirksamkeit überprüft. Der Heroensport wird aber auch von den Medien, auf bestimmte Einflüsse hin und mit Finanzierung durch unsere eigenen Rundfunkgebühren gezielt gemacht, man denke im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nur an das Boxen oder das so wenig zur zahlreichen Nachahmung geeignete Bobfahren. Mit Quoten aus dem Heroensport kann Rudern im Moment (leider?) nicht konkurrieren. Der Sportphilosoph und Soziologe Gunter Gebauer von der TU Berlin bekam kürzlich sowohl im Tagesspiegel als auch in der FAZ ganzseitige Interviews, und hat darin zum Spitzensport ziemlich viel Bizarres geäußert. Spitzensport habe sich in der Leistungsgesellschaft überholt, wegen der Zeitkonkurrenz in der Ausbildungsphase. Die globale Berufskonkurrenz sei zu groß für sportliche Verzettelungen, es gäbe auch keine Vorbilder mehr wegen der Überkommerzialisierung- Staatliche Sportförderung sei ein wohl überflüssiges Relikt des kalten Krieges, überholt speziell wegen des Vergleichs-Wettkampfes der früheren beiden deutschen Staaten, der Staat sollte aber doch eine Rente für Spitzensportler erwägen. Wie kamen wir denn eigentlich dazu, uns in jungen Jahren in Leistungsgemeinschaften hinein zu bewegen. Bei mir war das ein Freund aus der Nachbarschaft, der mich mit 12 Jahren zum nahen Ruderclub Hellas Titania an der Scharfen Lanke schleppte. Da trainierten unter dem Trainer Noack mehrere Vereins-Rennmannschaften. Für eine externe Jugendregatta gab mir mein damaliger Schulrektor am Kant-Gymnasium, Herr Dr. Brackertz, einen Sonnabend frei, aber nur unter der einen Bedingung, daß ich so etwas nicht noch einmal erwünschte. Zu der Zeit konnte ich den gewaltigen Start des Ratzeburger Achters ehrfürchtig erschauernd von einem Steg in der Laubenkolonie neben den Startprämen an der Scharfen Lanke beobachten. Dann kam etwa 1962 die Idee der Renngemeinschaft Spandau, verfolgt und verwirklicht von Hans Adolphs und Hans Budzynski und anderen. Ein Glücksfall war, daß damals Hans Lenk bald nach seinem Olympia-Achtersieg in Rom 1960 als junger Privatdozent der Philosophie in Berlin eine sportliche Bleibe suchte, sie bei Hellas Titania fand und mit seiner Prognose "Wenn Ihr ordentlich trainiert, könnt ihr bald deutscher Meister werden." eine ungeheure Begeisterung unter den ca. 20 Trainingsleuten weckte, zumal er das Wintertraining selbst beispielhaft und dabei auch mal heftig keuchend mitmachte und sogar als Trainer mit Hanne Naumann und später mit seinem eigenen Lehrer Karl Adam zusammenarbeitete. Was will ich damit sagen? Der Ursprung jeden sportlichen Engagements in der Schulzeit ist auch im Fernsehzeitalter viel eher Neugier, spielerischer Vergleich, Spaß an einer bestimmten Sportart, durch Zuschauen und Freunde und Lehrer vermittelt, und durch lokale Ausbildung gefördert. Motorische Fähigkeiten sind Grundlage der Persönlichkeitsbildung. Der physische und mentale Vergleich, Streben nach Verbesserung und der Wettkampf, aber auch ein wenig der Neid auf Fähigkeiten oder Status anderer gehören als Antrieb zur menschlichen Spezies auf allen Ebenen des Lebens. Der Leistungssport ist nur eine unter vielen Spielarten dieses Lebensprinzips. Ich meine, dass der Wettkampfgedanke (vielleicht auch versetzt mit Aussicht auf begrenzte Publicity) bis in die höchsten Leistungsklassen vorhält, auch wenn keine lebenssichernden Prämien zu erlangen sind - sofern die Lebensperspektive neben dem Sport - in Elternhaus, Schule, Berufsausbildung und Freundschaften gestaltbar bleibt. Das Faszinierende am Leistungssport liegt in seiner einfachen Verständlichkeit und der relativ genau messbaren, fast immer fairen Vergleichbarkeit, jedenfalls mehr im Sport als in anderen Lebensbereichen. Von allen Teilnehmern und Interessenten werden Rangordnungen im Sport in der Regel ohne Vorbehalte anerkannt. Die Prägung der Persönlichkeit, Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein werden durch die Erfahrung eigener authentischer Leistung gefördert. Teilweise wird von Soziologen und Pädagogen auch angenommen, dass die im Sport unabdingbaren Fähigkeiten wie Konsequenz, Konzentration, Steuerung der Leistung und punktgenaue Reaktionsfähigkeit - wie anfangs erwähnt z.B. beim Start - auf Bereiche des täglichen und beruflichen Lebens übertragen werden oder übertragen werden können. Zur Unterstützung dieser Fähigkeiten stellt das Bundesministerium des Inneren für den Breitensport und besonders für die leistungsabhängige Sportförderung außerhalb des Profibereiches Millionensummen aus Steuergeldern bereit. Als private Stiftung verteilt die Stiftung Sporthilfe Sponsorengelder an Leistungssportler. Weiterhin sind Bundeswehr und Bundespolizei großzügig in den Spitzensport einbezogen, die Ähnlichkeiten zum „Staatsamateur“ aus Zeiten der DDR sind gegeben, aber deshalb nicht schlecht. Spitzensport im Leistungssport spielt sich in Deutschland in einer größeren Vielfalt und in jeder Leistungshöhe mit viel mehr Vorbildern ab, als von Gebauer charakterisiert. Ein übergroßer Teil der Spitzenruderer sind nach wie vor Studenten, die Gebauers Thesen täglich widerlegen. Und was Gebauers Rente für Spitzensportler betrifft: Wie sollten diejenigen mit einer Sportrente bedacht werden, die gleich intensiv trainiert, in der breiteren Welt-Spitzengruppe aber keine Medaille gewonnen haben? Wie soll entschieden und finanziert werden? So schön Ruderwettkämpfe vom Regattazug aus oder am Fernseher mit parallel zum Geschehen laufender Kamera anzusehen sind, dieser Sport ist für den Laien wenig erfühlbar, zu langsam und zu selten wird jemand überholt, das 2000 m Rennen ist eigentlich nur für Ruderer attraktiv und verständlich. Die Berichterstattung in den Medien konzentriert sich auf internationale Meisterschaften und wird dann in adäquater Länge nur in einem privaten Fernsehsender gebracht. National oder international bekannte Ruder-Heroen sind in Deutschland Ausnahmen und werden eher in Kleinbooten oder auf der Schlagposition im Achter geschaffen. Der bemerkenswerte Erfolg unseres Frauen-Doppelvierers aus Berlin bei der Weltmeisterschaft 2011 in Bled hatte vergleichsweise deutlich geringere Resonanz. Wir müssen uns damit abfinden, unsere Ruderinnen und Ruderer werden nicht übermäßig bekannt. Das mag in anderen Ländern anders sein, ein Indiz dafür scheint mir die Doping-Praxis im Rudersport zu sein. Ich hatte bisher geglaubt, das gäbe es überhaupt nicht - vor 40 Jahren bekamen wir in der Hochtrainingsphase gelegentlich mal Vitamin B1 und Vitamin C. Eine Nachsuche in den offiziellen Dokumenten der WADA ergab, dass in den Jahren 2004-2010 an die 20 Dopingsperren im Rudern ausgesprochen wurden, überwiegend in Ländern Osteuropas. Ein gesamter nationaler Ruderverband musste zurücktreten, sonst hätten dessen Athleten nicht mehr starten dürfen. Ein deutscher Ruderer war nicht dabei. Mit Freude habe ich die Stellungnahme des Aktivensprechers im DOSB gelesen, der die unangenehmen Umstände von nicht angemeldeten Kontrollen in vollem Umfang akzeptiert, auch unter einer vertretbaren Einschränkung der Persönlichkeitsrechte wie der zeitgenauen Meldepflicht. Die WADA und die NADA sind hier rückhaltlos zu unterstützen. Es ist zu wünschen, dass alle Nationen und Sportarten diesem Kontrollsystem beitreten und dass genügend Gelder vom IOC, von der FISA und den anderen internationalen und nationalen Verbänden, aber natürlich auch von den Sponsoren bereitgestellt werden. Nur so ist weitgehende Chancengleichheit herzustellen und die Gesundheit unserer Athleten zu schützen. Denken wir bitte auch daran, dass bei der häufig aus verschiedenen Gründen geforderten Freigabe von Dopingmitteln (Stichwort „wie einfach wäre dann alles“) bald unsere Kinder ohne fremde oder eigene gesundheitliche Skrupel einbezogen würden. Destruktiv ist - wie im Tagesspiegel am letzten Sonntag von Herrn Teufel verfasst - die Haltung, Dopingkontrolle sei schon seit jeher gescheitert, weil die Doper immer einen Schritt voraus seien. Das darf nie ein ernsthafter Grund sein, Doping-Bekämpfung aufzugeben, sondern muß vielmehr Ansporn sein für Forschung und wissenschaftlich belegte neue Ideen. Ich habe mir im letzten Jahr mit meiner Frau eine nostalgische Erinnerung gegönnt - den Besuch der Ruder-Weltmeisterschaft 2011 in Bled . Da war Erinnerung an die Meisterschaft 1966, meine spätere Hochzeitsreise und der so erfolgreiche Start von Britta Oppelt aus meinem Verein Hellas Titania im Doppelvierer. Unser Erfolg 1966 im Achter war möglich, weil sich eine Idee von tatkräftigen Vereinsführern, ein Vorbild (Hans Lenk), engagierte Trainer (Adam, Lenk, Naumann), persönliche Sponsoren (Fritze Pirsch, Kurt Oppelt, Günter Bestvater, Motte Schröder und viele andere) und nicht zuletzt leistungsbereite Ruderer trafen. Den Achter 1966 haben wir Ruderer damals selbst zusammengestellt, so hat man es uns jedenfalls empfinden lassen: Nach der Saison 1965 blieben zwei Ratzeburger Achter-Ruderer übrig und 6 Ruderer aus einer ruderisch schon erfolgreichen Städtekombination Frankfurt-Karlsruhe-Berlin. Nicht ein einziger Ruderer dieser Achter-Mannschaft wurde während der Saison 1966 ausgewechselt, obwohl wir in Luzern eine empfindliche Niederlage kassierten - Sieger im kleinen Finale. Heute ist das wohl ganz anders, wiederholte Ergo-Tests, Zweier-Tests, Einer-Tests und andere auch medizinische Kriterien lassen bei zweifelhaften Wettkampf-Ergebnissen Umbesetzungen in allen Bootsgattungen und in der laufenden Saison viel häufiger zu als früher. Das ist schon etwas anderes als eine Auswechselung beim Handball, und beim Rudern eine für alle Beteiligten unter großem Leistungsdruck wohl zu akzeptierende aber für Verband, Trainer und an erster Stelle für den Athleten selbst äußerst schwierig zu handhabende Praxis. Das Phänomen des gemeinsamen Rhythmus, der Mobilisierung von gemeinsamen Leistungsreserven und des gemeinsamen Verständnisses ist dabei wie auch früher am wenigsten zu messen und doch so wichtig. Die Ruderweltmeisterschaft 2011 in Bled war - verglichen mit anderen Weltmeisterschaften in publikumswirksamen Sportarten ein sehr lebendiges aber eher familiäres Ereignis eines eigenen Völkchens - vielleicht 4000 Zuschauer waren da, zu werten gegen ein volles Olympiastadion plus 10 andere Stadien beim Fußball. Die starken Ruderer aus Neuseeland und Australien und deren weitgereiste große und lautstarke, immer fröhliche Fangemeinde haben mich überrascht. Die deutschen Zuschauer saßen eher verteilt und waren auch nicht wie z.B. die “Aussies“ an einem eigenen Schlachtruf erkennbar. Von den Finalrennen sind mir zwei denkwürdige Entscheidungen in fester Erinnerung: Unser Männer-Doppelzweier fuhr ein engagiertes Rennen immer etwa Bootskasten-Länge vor Neuseeland und wurde auf der Ziellinie nur deshalb abgefangen, weil Neuseeland nach einem starken Endspurt gerade zufällig am Anfang des Vorrollens mit entsprechendem Vorschub war - sechs Hundertstel gleich etwa 5 cm waren der Sieg. Und der Männer-Doppelvierer führte sicher mit Bootskasten-Länge, als ein „Krebs“ drei Schläge vor dem Ziel den Rhythmus zerstörte und das Boot auf den zweiten Platz durchschwamm. Der bärtige Übernahme-Mann Lauritz Schoof aus Rendsburg war untröstlich, auch als er die freundschaftliche Hand seines Mitruderers bei der Siegerehrung auf der Schulter spürte. Die Mannschaft hat ihn nicht hängen lassen und den Krebs als Motivationskick für London ausgegeben. Leistungssport heißt eben auch, mit Niederlagen umgehen zu können und sich in einer Mannschaft richtig einzuordnen. Sollten wir über die Situation unseres Sports - Rudern und Leistungsrudern - froh oder traurig sein? Ich habe keinen genauen Einblick mehr in Details, nur ein Gefühl. Kein Spitzenruderer gerät in den Verdacht, mit seinem Sport Geld verdienen zu wollen oder zu können. Gelegentlich kommen bekannte Ruderer in der Presse zu Wort, auch das nur zeitlich begrenzt. Ist nicht diese Abgeschiedenheit auch ein Wert an sich, den wir mit anderen Sportarten teilen? Abseits von übergroßer Publicity mit ihren eigenen Gefahren, abseits von Weltrekordzeiten und direktem Verletzungs-Körperkontakt. Wir können uns durch Rudern auf beste Gesundheitsförderung in freier Natur verlassen, Leistungsrudern hat fast überhaupt kein medizinisches Gefährdungspotential. Fast alle Muskelgruppen - wie in keiner anderen Sportart - und der Kreislauf werden fit gehalten, so lange bis nach Jahrzehnten eventuell die kranke Hüfte uns nicht mehr aus dem Boot hochkommen lässt. Die Steuerung des ruderischen Spitzensports ist schwierig und wird vom DRV und seinen Organisationen verantwortungsvoll gestaltet, Probleme bleiben da nicht außen vor. Die Erfolge der letzten Jahre ermutigen. In Bled bin ich mit Michael Weissenberger zusammengetroffen, der die Stiftung Rudern im Ruderclub Deutschland führt. In meinen Augen ist dies eine ausgesprochen honorige Vereinigung mit Förderung von Spitzenathleten bei speziellen Problemen, aber auch mit der Förderung des Behinderten-Ruderns (z. B. in Bled) und auch des Wanderruderns. Ursprünglich war der Ruderclub Deutschland eine Vereinigung von erfolgreichen Spitzenruderern zu geselligem Anlass, jetzt in einer Stiftung ideell gewandelt mit dem genannten sozialen Aspekt. Es gibt nur ein Problem. Die vielen jahrelang geförderten Ruderer aus der höchsten Klasse können nicht richtig einbezogen werden und sehen selten eine Verpflichtung zur Beteiligung, sobald sie den Leistungssport aufgeben. Das gleiche gilt für die Rudervereine in Deutschland bei der Frage nach einem symbolischen Beitrag. Wer das verbessern möchte und mehr dazu wissen will, der schaue sich die jetzt in meinen Augen hervorragend gestaltete Webseite des DRV an. „Mein Leistungssport - lohnt sich das?“ Die Bilanz fällt ganz klar positiv aus. Rudern ist der Mannschaftssport an sich, wie der Dichter Rudolf Hagelstange für den Achter formuliert hat. Das Boot erzwingt Nähe bis auf wenige Zentimeter. Gemeinsame Anstrengung ist im Boot nicht aufteilbar. In keinem anderen Sport ist konzentrierter gleicher Schwung für rhythmisches Gleiten auf glattem Wasser - in eine Richtung, die man nicht sieht - solch ein Erlebnis. Das Wohlgefühl unter der Dusche nach einem überstandenen Rudertraining ist dauerhaft nachfühlbar. Die Freude nach einem Sieg setzt sich tief in die Erinnerung. Erfolge bei Meisterschaften habe ich in Bewerbungen genannt und nicht verschwiegen. Mein Studium war grundsätzlich nicht behindert, der Sport hat mich beruflich und familiär enorm bereichert. Der Leistungsgedanke hält bis heute, zuletzt bei der von Michael Hehlke und anderen so hervorragend gestalteten Langstrecken-Regatta „Quer durch Berlin“. Wir wollten bei Hellas-Titania eigentlich eine Oldie-Mannschaft des Clubs in der offenen Gig Doppel-Achter Klasse melden. Als der willige Oldie- Kreis immer mehr schrumpfte fragten wir die jüngeren Aktiven in unserem Verein, die ohne zu zögern mitmachten und Spaß an der Vorbereitung hatten. So startete schließlich ein Vereins-Achter aus drei Ruder-Generationen von 18-70, der einen guten dritten Platz hinter zwei jungen Berliner Vereins-Mannschaften aus einer Generation von 18-30 belegte. Die Jungs waren wohl vom ausgeschriebenen Preis der Veolia (einem Ruder-Ergometer, gedacht als Preis für den etwas breiteren Vereinssport) übermäßig fasziniert. Nicht nur diese kleine Geschichte bestätigt: Ruder-Leistungssport lohnt sich allemal. Wir sollten ihn in allen Facetten erhalten und den Verantwortlichen, den Ausbildern und Trainern helfen und ihnen danken. Humaner Leistungssport - dieses Ziel ist kein Widerspruch in sich, so hat es zuletzt der ehemalige Skispringer und jetzige Pädagoge Toni Innauer formuliert. Humaner Leistungssport sollte auch gerade im Rudern unser Motto sein. Referat auf dem Flaggentag der Berliner Ruderinnen und Ruderer- Landesruderverband Berlin am 22.1.2012 im Bärensaal des Alten Stadthauses
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boot TV - "Trockenrudern" auf dem Ergometer

sam, 04/02/2012 - 15:21
Die Ruderer des Nordrhein-Westfälischen Ruder-Verbandes (NWRV) bieten auf den Ergometern den Besuchern der Wassersport-Arena erste Erfahrungen in ihrer Sportart auf dem Trockenen an.
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Finale der Deutschen Ruderergometer-Meisterschaft in Kettwig - LIVE-Video

ven, 03/02/2012 - 14:10
Das Finale der Deutschen Ruderergometer-Meisterschaft 2011/12 am Sonntag in Kettwig wird via Live-Stream im Internet übertragen. Noch einmal bewerben sich 887 Ruderinnen und Ruderer und wollen den nationalen Titel des Deutschen Ruderverbandes gewinnen. Auf einer riesigen Bühne werden die Finalisten ins Scheinwerferlicht getaucht und drei Kameras fangen die Live-Bilder ein und übertragen sie neben den Großleinwände auch direkt via Live Stream ins Internet. Wer also am Sonntag sich die Finals der "Deutschen Ruderergometer-Meisterschaft nicht persönlich in der THG-Halle in Essen-Kettwig anschauen kann, der kann zuhause am PC mitfiebern. Michael Hein und Boris Orlowski werden die Rennen moderieren und die Media-Firma "FourVisions" aus Oberhausen wird die Bilder dazu liefern. Die Tests am gestrigen Abend verliefen ohne Probleme und man ist sehr zuversichtlich eine gute Qualität von Ton und Bild liefern zu können. Die Vorentscheidungen zu Deutschlands Ruderergometer-Event Nr. 1, dem „NWRV Indoor-Cup“, beginnen am Sonntagmorgen um 9 Uhr. Die Finalentscheidungen werden mit einer feierlichen Eröffnung um 12:30 Uhr beginnen.
  • DIRS Live-Stream
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Beide Skull-Disziplinen trainieren in Frankreich

ven, 03/02/2012 - 00:01
Unter Leitung von Chetrainer Hartmut Buschbacher und den Disziplinverantwortlichen Marcus Schwarzrock und Sven Ueck reisen die Skullerinnen und Skuller der A-Mannschaft des DRV am heutigen Tag in ein weiteres Trainingslager. In Le Temple sur Lot (Südfrankreich) soll die Wasserarbeit im Vordergrund stehen. Im Team befinden sich auch die Weltmeisterinnen des Frauen-Doppelvierers und beide Silber-Teams der Herren. In den vertretenen Disziplinen geht es um die Besetzung der Boote für die Olympischen Spiele. Marcel Hacker bereitet sich jedoch derzeit individuell auf den Einer vor. Im Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen gilt es, zuvor noch die Qualifikation für Eton zu errudern. Hierzu muss das Team bereits Mitte Mai in Luzern top fit sein. Die Rückreise ist für den 18. Februar ist vorgesehen.
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Henrik Stephansen verbessert Ergometer-Weltrekord auf 5:57,4 min

jeu, 02/02/2012 - 13:26
Henrik Stephansen aus Dänemark hatte im Februar 2009 die Ruderwelt mit einem fantastischen Ergometer-Weltrekord geschockt. Damals verbesserte er innerhalb einer Woche den Weltrekord der Leichtgewichte erst auf 6:01,8 min, um ihn dann auf unglaubliche 5:58,5 min zu verbessern. Damit ist Stephansen der einzige Leichtgewichtsruderer, der jemals unter der magischen Marke 6 Minuten bleiben konnte. Im letzten Jahr konnte er seine herausragenden physischen Möglichkeiten durch den Weltmeistertitel im Leichtgewichts Männer-Einer krönen, den er souverän in Bled gewann. Jetzt legte Stephansen in der olympischen Saison noch einen drauf. Er gewann die Dänischen Ergomeisterschaften in 5:57,4 min. Dahinter kam Steffen Bonde in 6:03,1 min ein, dann Mads Rasmussen in 6:09,9 min. Legende Eskild Ebbesen zeigte starke 6:11,8 min und holte sich Platz 5 in diesem Weltklassefeld.
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Deutschlandachter Mannschaft des Jahres 2011 in Dortmund

mer, 01/02/2012 - 17:25
Das Team des Deutschlandachters heimst weiter fleißig Preise ein. Nachdem es bei der bundesweiten Wahl zu Mannschaft des Jahres zu Platz drei hinter dem BVB und der Fußball-Nationalmannschaft gereicht hat, siegten die Ruderer nun bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres 2011 in Dortmund – sogar vor einer Fußballmannschaft. Für die Gala nahe des Westfalenstadions hatten im Vorfeld 20.000 Wähler ihre Stimmen abgegeben und es so spannend gemacht, dass selbst die Mannschaft von Ralf Holtmeyer überrascht wurde. „Soweit ich weiß, liegt die Fußballmannschaft vor uns“, sagte Steuermann Martin Sauer kurz vor der Preisverleihung. Die anderen Nominierten waren die Eishockeyspieler des EHC Dortmund und die Frauenfußballmannschaft des SV Berghofen. Letztere galten als heiße Favoriten, nicht nur weil sie mit Fußball die größte Leidenschaft der Dortmunder ansprachen, sondern weil sie furios in die Westfalenliga aufstiegen. Die Mannschaft des Deutschen Fußballmeisters Borussia Dortmund war bei der Wahl außen vor gelassen worden. Letztlich hätte das Ergebnis kaum knapper ausfallen können: Die nominierten Teams trennten je nur knapp 200 Stimmen. Umso überraschter wirkten dann die Ruderer, als sie ihren Namen hörten und von Laudator Jürgen Klopp auf die Bühne geholt wurden. Der Trainer des BVB war kurzfristig für den früheren Hockey-Olympiasieger Michael Krause eingesprungen. Krause steckte im Stau und kam verspätet, ließ es sich dann aber nicht nehmen, das Team für die anstehenden Aufgaben zu motivieren. „Als ich 1968 in Mexiko bei Olympia dabei war, habe ich das Leiden eurer Vorgänger gesehen. Sie haben sich gequält, aber sie haben gewonnen“, sagte Krause. Gerade beim Rudern sei es so wichtig, dass alle durchhielten. „Wenn nur einer abbricht, geht die ganze Mannschaft unter.“ Für den Deutschlandachter war es der dritte Sieg in Serie bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres in Dortmund. Ein Triumph, der sich einreiht in die Erfolgsstory der vergangenen Wettkämpfe. „Wird das nicht ein bisschen langweilig, wenn man jedes Rennen gewinnt?“, fragte dann auch Moderatorin Petra Nachtigäller von den Ruhr Nachrichten. Die erfolgshungrige Antwort von Martin Sauer war eindeutig: „Nein, definitiv nicht.“ Bundestrainer Ralf Holtmeyer sah das ähnlich. Olympische Spiele seien etwas ganz besonderes, auf das alle gemeinsam hinarbeiteten. „Ich habe diese Jungs immer stark bewundert“, gestand Michael Krause. Der Goldmedaillengewinner von 1972 schloss seine Laudatio mit der zuversichtlichen Anspielung auf den Gold-Achter von 1968: „Ich wünsche euch, dass ihr wie eure Vorgänger durchhaltet, so richtig durchzieht und dann auch Gold gewinnt!“
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