Websites in German

RBL 2012: Lübecker Frauen-Ruder-Gesellschaft entsendet Frauenachter

Rudern.de - il y a 4h 29 min
Hochmotiviert verstärkt das "Team Frauenachter Lübeck" 2012 die Präsenz Norddeutschlands in
der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL). Nun sind auch die Lübecker Frauen der Faszination RBL erlegen. Während die Lübecker Ruder-Gesellschaft als Gründungsmitglied der "flyeralarm Ruder-Bundesliga" schon zum vierten Mal in Folge einen Männerachter an den Start bringen wird, kam im Winter 2011/12 die Idee auf, auch endlich ein Frauenteam zu bilden. Drei wichtige Säulen des Teams bilden neuen Mittelbau im Vereinsleben Anfangs war noch gar nicht klar, wie viele potentielle Teammitglieder zur Verfügung stehen würden. Viele Sportlerinnen der heutigen Mannschaft kannten sich untereinander gar nicht, obwohl alle unter dem Dach eines Vereins in einer Stadt lebten und ruderten. Vielseitige Gründe trugen dazu bei, dass die Mannschaft zwischen 17 und 33 Jahren mittlerweile aus drei Säulen besteht: Zum Einem gibt es natürlich wie in jedem Verein die ehemaligen "Hochleistungsruderer", die in ihrer Juniorenzeit viele Erfolge erzielten und danach neben der Berufswahl den Trainingsumfang zeitlich nicht mehr bewältigen können und vielleicht auch den Wohnort wechseln. Die jungen Mitglieder zu halten und zu motivieren, stellt sich für viele Vereine als schwierige Aufgabe dar. Diese Ruderinnen bilden unsere erste Säule. Des Weiteren sind der Universitätsstadt Lübeck allein sechs unserer Ruderinnen aus ganz Deutschland zugezogen und studieren in unterschiedlichen Semestern Medizin in der "Stadt der sieben Türme". Diese Ruderinnen, die meisten von ihnen ebenfalls ehemalige Leistungsruderer, stammen aus Dortmund, Essen, Osnabrück, Hannover, Salzgitter und Mainz. Jede kam nach und nach in die Lübecker Frauen-Ruder-Gesellschaft, wusste aber nicht, wem sie sich anschließen sollte. Diese "Medizinerfraktion" stellt die zweite Säule dar. Die dritte wichtige Säule unseres Teams bilden die "ambitionierten Quereinsteigerinnen": Ruderinnen, die über Freunde, Familie oder Aktionen wie den "Tag der offenen Tür" zum Rudersport gefunden haben. "Teammitglieder sind vielseitig" Die Berufsbilder sind von Schülerin über Architektin, Logopädin oder Ärztin sehr vielseitig. Zwei der Teammitglieder sind sogar bereits junge Mütter und versuchen, das Training mit ihrem Alltag unter einen Hut zu bringen. Somit wird unsere Philosophie deutlich: Es geht nicht nur darum, ein Achterteam zu bilden, sondern den kompletten Mittelbau des Vereins aufzubauen und mit Leben zu
füllen. Alle sind herzlich beim Training willkommen und werden in die Mannschaft integriert. Nicht jede Ruderin wird am Ende der Saison bei allen Rennen starten können, es gilt aber, jedes einzelne Teammitglied bis zuletzt mitzuführen, ob als Ruderer, Organisator oder einfach als treuer Fan, Jede ist wichtig! So ist es gelungen, zwar in den unterschiedlichsten Besetzungen zu rudern, aber regelmäßig gemeinsam das Krafttraining im Zirkel zu absolvieren sowie bei eisfreiem Ruderrevier einen Achter aufs Wasser zu bekommen. Die Lübecker Frauen-Ruder-Gesellschaft von 1907 Als klar wurde, dass genug motivierte Ruderinnen in Lübeck zu finden waren, gelang es, auch den Verein der LFRG für das Projekt RBL zu begeistern. Angesteckt von der Atmosphäre im Team konnte die Lübecker Frauen-Ruder-Gesellschaft, ältester Frauenruderverein Deutschlands, als Lizenznehmer gewonnen werden. Die finanzielle Unterstützung ermöglicht einen reibungslosen Start des ersten Frauenteams aus Schleswig-Holstein. Trainer und Teammitglieder Als Trainer begleitet die Mannschaft Björn Lötsch, lang etablierter sowie vielbeschäftigter Trainer der Lübecker-Ruder-Gesellschaft und des dazugehörigen Männerachters aus der 2. Bundesliga. Namentlich fasst das "Team Frauenachter Lübeck" die ehemaligen Trainingsruderer
Frederike Jaeger, Laura Fasel, Britta Rust, Friederike Bruß, Lisa Schmütz, Iris Dittmann, Silke Grabau, Alma Urban und Mara-Ann Münch. Die Teilnahme der ebenfalls im Jugendbereich erfolgreichen Johanna Brast ist aufgrund eines Bandscheibenvorfalls in jüngster Vergangenheit noch ungewiss. Zudem konnte Lotta Sydow, die in der letzten Saison mit den Hansa Sprintern den 14. Platz in der RBL belegte, als Teammitglied und sogar als Teamkapitän gewonnen werden. Sie ist mit ihrer Erfahrung in der RBL "Gold wert" für das unerfahrene Team. Birgit Stender bietet mit ihren Erfolgen auf Senioren- und Mastersregatten, deutschen Hochschulmeisterschaften sowie in den USA sogar ein wenig internationale Erfahrung. Nana Bündgen, Mareike Ständer, Birthe Ellinghusen, Alexandra Seifert, Kerstin Flucke, und Ricarda Schulz sind aus dem Team gar nicht mehr wegzudenken. Sie stehen den
erfahreneren Teammitgliedern in Nichts nach, denn geringe Riemenerfahrung machen sie mit viel Motivation und Engagement locker weg. Sponsorensuche und erste Belastungstests vor der Haustür Während sich das Team formt, Konditionslücken geschlossen und Technikfehler ausgemerzt werden, fallen natürlich auch allerhand organisatorische Pflichten zum Start in der RBL an. Die Sponsorensuche für das neue Team ist in vollem Gange, einheitliche Ruderkleidung und eine Internetpräsenz werden entworfen. Neben all diesen Dingen erwarteten das Team die ersten Belastungstests. Bei den 12. Norddeutschen Ergometermeisterschaften an der Untertrave in Lübeck kam der Achter Anfang Januar erstmals zusammen und einige absolvierten ihre ersten Wettkampfmeter auf dem Concept2-Ruderergometer. Die Gegnerinnen aus Bremen und Rauxel zeigten sich aber zu diesem Zeitpunkt am Anfang der Saison noch überlegen. Kurz darauf wurden auch im Training die ersten bereits sehr vielversprechenden Ergometertests gefahren. Nach den ersten Trainingseinheiten im Achter und einigen Kleinbootkilometern stand am ersten Märzwochenende mit der hanseatischen Langstrecke auf dem Elbe-Lübeck-Kanal als angestammtes Trainingsgewässer ein weiterer Belastungstest auf dem Programm. Auch hier konnte Dank des großen Teams trotz krankheitsbedingter Ausfälle, Abiturprüfungen und Semesterferien eine Achtermannschaft ins Rennen geschickt werden. Zufrieden absolvierte das Team Frauenachter die sieben Kilometer lange Strecke und versucht nun, mit verbesserter Technik bald höhere Frequenzen und die kurzen Strecken für die Saison in der "flyeralarm Ruder-Bundesliga" zu trainieren. Auf dem Weg zu einem erfolgreichen Saisonstart am 16. Juni in Rüdersdorf bestreitet das Team Ende April den letzten Test direkt vor der Haustür bei der 84. Lübecker Ruder- Regatta auf der Wakenitz. Saisonziele Obwohl das Team im Riemenrudern noch viel Erfahrung hinzugewinnen wird, möchte das "Team Frauenachter Lübeck" in der Saison 2012 als Neuling in der RBL vor allem Spaß am Rudersport haben und den Teamgeist im Verein genießen. Das Saisonziel, ein Platz im Mittelfeld der Tabelle, ist mit Sicherheit ein ambitioniertes Ziel, das es mit viel Engagement anzugehen gilt. Die Voraussetzungen dafür sind in jedem Fall geschaffen.
Catégories: Websites in German

Sonifikation mit der Handicap-Nationalmannschaft des DRV

Rudern.de - il y a 17h 29 min
Schneller mit Ton Die Bedeutung bewegungsbegleitender Geräusche im Sport ist unbestritten und stellt ein wesentliches Beurteilungskriterium für die Qualität der Bewegungsausführung bei Experten dar. Dabei erfolgt die akustische Wahrnehmung der Bewegung in der Regel ohne dass sich der Ausführende darüber explizit bewusst ist. Sie findet automatisch nebenbei statt und trägt damit wesentlich zur Empfindung der Bewegung und damit zum Bewegungsgefühl bei. Deutlich wird das, wenn die Hörwahrnehmung im Bewegungsvollzug unterbunden ist und andere Sinnesbereiche die fehlenden Informationen ausgleichen müssen, um die Bewegung als Ganzes ausführen zu können. Eine ganz andere und besondere Bedeutung haben Geräusche für sehbehinderte und blinde Menschen, deren übrige Sinneswahrnehmungen aufgrund der Einschränkung im visuellen Bereich insbesondere im akustischen und taktilen Bereich sensibler und differenzierter ausgeprägt sind. Mithilfe zusätzlich gegebener akustischer Informationen können sie das Defizit in der optischen Informationsverarbeitung ein Stück weit kompensieren, ohne wahrnehmungsseitig überlastet zu sein. Um ihre Präzisionsportart überhaupt ausüben zu können, nutzt beispielsweise die von Geburt an blinde Biathletin Verena Bentele (mehrfache Goldmedaillengewinnerin, Paralympics) die akustische Wahrnehmung, um mit dem Ohr die Zielscheibe zu fixieren. Ein Piepton signalisiert ihr, ob sie beim Schießen richtig zielt. Je näher sie dem Zentrum der Scheibe kommt, desto schriller ist der Ton. Ein weiteres Beispiel ist das paralympische Mannschaftsspiel Goalball, einem eigens für Sehgeschädigte konzipierten Sportspiel. Unter Einbindung der Methode der interaktiven Sonifikation wurde ein Leistungstest zur sonifikationsbasierten Bewegungskontrolle entwickelt (1). Unter Ausnutzung des Gehörs erfolgt die Beurteilung der Umweltsituation. Dabei ist es möglich, sich auf bestimmte Anteile einer Schallquelle aus einem Gemisch mehrerer gleichzeitig anwesender Schallquellen zur Extraktion der wesentlichen Information zu konzentrieren. Die besondere Charakteristik des Gehörs ist nicht, alles zu hören, sondern zu 'wissen', was gehört und auf was besonders geachtet werden muss. Dieser Prozess wird als Cocktailparty-Effekt bezeichnet, angelehnt an die Situation auf einer Party, wenn aufgrund des Stimmengewirrs vieler Menschen eine große Geräuschkulisse herrscht. Über das Hören ist es möglich, zwischen dem Gespräch am eigenen und am Nachbartisch hin und her zu wechseln. Dabei werden die jeweils 'uninteressanten' (störenden) Worte unterdrückt. Diese Störschallunterdrückung ist sehr ausgeprägt und erreicht eine doppelt bis dreimal so laute Wahrnehmung der Schallquelle, auf die sich gerade konzentriert wird. Ganz deutlich findet der Wechsel des Aufmerksamkeitsfokus statt, wenn man irgendwo aus dem Wortgemisch den eigenen Namen hört. Darüber hinaus erzielt das Gehör auch für seitliche Schallquellen ähnlich gute Ergebnisse ohne den Kopf bewegen zu müssen. Beim Einsatz der Sonifikation bei Sehgeschädigten wird neben der Unterstützung der Bewegungsvorstellung des Athleten im Sinne eines "akustischen Bewegungsmusters" zudem eine Unterstützung der Situationsvorstellung angestrebt, die über die akustische Präsentation perspektivisch vielfältige Möglichkeiten der Interaktion mit der Umwelt ermöglicht. Die Vorteile einer akustischen Präsentation des Bootsbeschleunigungs-Zeit-Verlaufs in Form einer Klangsequenz im Rudern wurden bereits beschrieben und empirisch untersucht (2). Die technische Basis dafür bietet das akustische Feedbacksystem Sofirow. Auf Anfrage des Handicap-Cheftrainers Thomas Böhme wurde die Sonifikation auch bei der Vorbereitung des Mixed-Vierer (LTA 4+) in Ratzeburg für die WM 2011 in Bled, Slowenien eingesetzt. Aufgrund der Umstände konnte in Ratzeburg nicht die gesamte Zeit in der ursprünglich zusammengesetzten Besatzung trainiert werden, sodass die Ersatzleute mehrmals im Vierer zum Einsatz und mit der Sonifikation in Kontakt kamen. Das Regelwerk für den Handicap-Bereich besagt, dass die Mannschaft aus körper- und sehbehinderten Athleten bestehen muss. Bei dieser Mannschaft bestand die besondere Herausforderung darin, dass ein blinder Ruderanfänger mit im Boot saß, der die Vorstellung und das Gefühl für die Ruderbewegung erst entwickeln musste. Die übrige Mannschaft verfügte bereits über Rudererfahrung und bestand aus körperlich und einer weiteren sehbehinderten Athletin. Während der UWV galt es, die Mannschaft zusammenzubringen, um das große Ziel, die Qualifikation für die Paralympischen Spiele 2012 in London, zu erreichen. Die Sonifikation wurde erstmalig in diesem Bereich zur Unterstützung eingesetzt. Insgesamt erfolgte die Begleitung über 2 Wochen und in 7 Trainingseinheiten. Für die Präsentation wurden die Untersuchungsblöcke an die speziellen Bedürfnisse der sehgeschädigten Athleten angepasst ohne deren Umgebungswahrnehmung zu strapazieren und die Abschnitte von 3min auf die Dauer von 2min verkürzt bzw. im 500-m-Rhythmus. Innerhalb eines Untersuchungsblocks wurde die Sonifikation dann in 3 bis 5 Abschnitten im Wechsel zugeschaltet. Die Präsentation der Klangsequenz erfolgte über die im Boot vorhandene CoxBox (siehe Abbildung 1). Für die Auswertung sind neben den messtechnisch erfassten Ergebnissen insbesondere die subjektiv empfundene Wirkung und die Reaktionen der Athleten im Handicap-Bereich interessant, da bereits die Ausübung der Sportart an sich für sie eine besondere Herausforderung ist. Das gilt umso mehr, wenn zusätzliche Einflüsse von außen im Training eingesetzt werden (Messboot und/oder Feedbacktrainingsmaßnahmen). Bei der synthetisch erzeugten Sonifikation besteht zudem die Möglichkeit, dass die Athleten durch die neue Art der Trainingsform in der Ausführung der Ruderbewegung mehr gestört als unterstützt werden könnten. Insbesondere die Sehgeschädigten sind auf die akustische Wahrnehmung zur Orientierung angewiesen und haben weniger als die Sehenden Athleten die Möglichkeit, den auditiven Sinneskanal wahrnehmungsseitig untergeordnet zu behandeln. Die Ergebnisse der Feedbackfahrten zeigten im Trainingsschlagfrequenzbereich (SF 20 +/- 0,5 Schläge pro Minute) eine gesteigerte mittlere Bootsgeschwindigkeit für die Abschnitte mit Sonifikation im Vergleich zur Referenzetappe ohne Sonifikation. Nach dem GPS des Trainers waren die "Etappen mit Sonifikation (...) schneller mit dem Ton" und die Mannschaft ist dem "MoBo weggefahren.". Insbesondere im ersten Abschnitt mit Sonifikation konnte die mittlere Bootsgeschwindigkeit mit der Vertonung erhöht werden ("noch dominanter und besser."). In den folgenden Abschnitten ohne, mit und ohne Sonifikation waren die Steigerungen weniger ausgeprägt, die Schlagfrequenz laut Steuerfrau aber leicht erhöht ("Frequenz 20 ist mit Vertonung eher eingehalten worden als ohne Ton. In den Abschnitten ohne Ton ist diese öfter auf 21 als mit Ton."). Mit zunehmender Anzahl der Trainingseinheiten, in denen die Sonifikation eingesetzt wurde, zeigte sich, dass die Athleten immer besser in der Lage waren, die Geschwindigkeitssteigerungen bei gleich bleibender Schlagfrequenz in die Abschnitte ohne Sonifikation mitzunehmen. Die Veränderungen wurden vor allem bei der vorderen Bewegungsumkehr deutlich, die in der Klangsequenz durch einen tiefen Ton repräsentiert ist. Bei einer zu langsam ausgeführten Bewegung ist der Ton kurzzeitig nicht zu hören. Das Ziel war es, die Zeit in der Umkehrbewegung durch einen Nicht-Abriss der Tonsequenz zu verkürzen. Auf die Frage, was die Athleten bewegungstechnisch anders gemacht haben, wurde "das ruhige nach vorne Rollen" und "Wasserfassen" genannt, um den Ton "möglichst gleichmäßig" und "so lange wie möglich vor dem Einsetzen zu halten". Für den Trainer wurden die Bemühungen der Athleten sichtbar ("sieht rund aus die Bewegung"; "nehmen die Umkehr vorne schön mit."). Die Empfindungen der Handicap-Athleten beim Rudern mit der Sonifikation waren "zunächst irritierend" und "(...) verwirrend", da die "ungewohnte Trainingsform (...) bislang keine Anwendung im Trainingsbetrieb" hat. "Es hat etwas gedauert bis ich die Töne zuordnen konnte (...), bis man sich eingehört hat, (...) doch nach einer Gewöhnungsphase ist es uns gelungen, den Bootsdurchlauf zu verbessern.". Und "solange die Vertonung nicht die für mich wichtigen Hintergrundgeräusche überdeckt, ist sie hilfreich." und ermöglicht ein "verstärktes Überprüfen der eigenen Rudertechnik" sowie eine "(...) konzentriertere Verbesserung der Schwachpunkte im Bewegungsablauf.". "Wenn ich es nicht hören möchte, kann ich den Ton "ausblenden". "Bei dosierter Anwendung im Training ist die Vertonung gut" aber "man muss erst 'hören' lernen". "Wenn ich mich voll auf die Vertonung konzentrieren kann" werden Abweichungen zwischen einzelnen Schlägen deutlich. "Extrem gut das Vorrollen und das schnelle Wasserfassen bzw. Abweichungen davon: Ton weg bei zu langsamem Fassen/Abtreten." Der an die Bedürfnisse der Handicap-Athleten angepasste Einsatz der Sonifikation wurde in der Art und Weise von den Athleten als geeignet bestätigt: "So wie es praktiziert wurde: im 500m-Rhythmus sehr gut. Gut wären immer ca. zwei Tage Pause dazwischen." Um hilfreich zu sein, sollte die Vertonung "dosierte Anwendung im Training" finden, da " wenn es zu viele Durchgänge werden, (...) der Ton 'nervig' wird.". Auch hier zeigte sich die individuelle Herangehensweise der Athleten: "Ich hätte sie noch öfter hören können, um sie mir besser einzuprägen."; "Bei mir als 'Sehende' ist das eigene Gefühl wichtiger was den Bootslauf und die Bewegung betrifft."; "Ich würde sie gerne mal im Einer probieren.". Damit unterscheiden sich die Ergebnisse nicht prinzipiell von denen der "Fußgänger", wie die körperlich nicht eingeschränkten Athleten von den Handicaps auch genannt werden. Mit der Sonifikation als neuer Methode im Techniktraining des LTA 4+ konnte der Prozess der Bewegungsvorstellung und des Gefühls für die Ruderbewegung in geeigneter Weise unterstützt werden. Das große Interesse des Trainers und der Mannschaft an der Sonifikation und deren Einsatz ist vielversprechend für die Zukunft, um auch auf andere Handicap-Mannschaften und -Athleten ausgeweitet werden zu können. Notwendig dafür ist aber auch die Förderungsbereitschaft seitens des Verbandes, die trotz der bisherigen Ergebnisse immer noch sehr zurückhaltend ist. Glückwunsch der Mannschaft und dem Trainer zur Bronzemedaille bei der WM in Bled und Qualifikation für die Paralympics 2012. Autoren:
  • Dr. Nina Schaffert, wiss. Mitarbeiterin in der Abteilung Bewegungs- & Trainingswissenschaft, Universität Hamburg
  • Prof. Dr. Klaus Mattes, Leiter der Abteilung Bewegungs- & Trainingswissenschaft, Universität Hamburg
Literatur:
  1. Hermann, T., Höner, O. & Ritter, H. (2006). AcouMotion - An Interactive Sonification System for Acoustic Motion Control. In S. Gibet, N. Courty & J.-F. Kamp (Eds.), Lecture Notes in Artificial Intelligence 3881 (pp. 312-323). Berlin, Heidelberg:
  2. Schaffert, N., Mattes, K. & Effenberg, A.O. (2011). An investigation of online acoustic information for elite rowers in on-water training conditions. J. Hum. Sport Exerc. 6 (2):392-405.
Artikel erschienen in Rudersport 10, 2011.
Catégories: Websites in German

Älteste Fahrtenabzeichenerfüller: Ehepaar Karsten und Gisela Groth

Rudern.de - il y a 18h 6 min
Die Erstellung der Wanderruderstatistik für das Jahr 2011 ist abgeschlossen. Die Gesamtstatistik mit ihren 14 Listen, in denen die Aktivitäten von über 350 Vereinen erfasst sind, ist für den Einzelnen schwer zu überschauen. So sollen auch in diesem Jahr die Statistiksplitter einzelne Aspekte herausnehmen und Informationen zu besonderen Ergebnissen vermitteln.
Die Liste der ältesten Fahrtenabzeichenerfüller zeigte schon immer erstaunliches. Nun stehen mit Karsten und Gisela Groth (Lübeck) ein Ehepaar gemeinsam mit Urgestein Friedel Krüger (Pro Sport Berlin 24) gemeinsam an der Spitze der Liste.
Man kann nur den Hut ziehen vor unseren "Alten". Karsten Groth rudert mit 91 über 2000 Km, Rolf Petry (Neuwied) mit 87 3001 Km und die Reihe geht weiter:
  • Lilo Biel (86) (Berlin) 2550 Km
  • Wolfgang Springsguth (85) (Berlin) 1383 Km
  • Walter Kramer (84) (Kettwig) 1875 Km
  • Juri Rappoport (83) (Schwerin) 1101 Km
  • Christel Krellenberg (82) (Berlin) 2869 Km
  • Rudi Neumann (81) (Stuttgart) 2306 Km
  • Christa Baumhöfner (80) (Bremen) 5410 Km
  • Ille Benckmann (78) (Hamburg) 4023 Km
  • Werner Mann (77) (Berlin) 3401 Km
  •  Hans Kolat (76) (Berlin) 2831 Km
und schließlich Hans-Paul Haferkamp aus Wildeshausen mit 75 sagenhafte 10170 Km

Rudern hält eben fit und stärkt den Unternehmungsgeist, man betrachte nur die lange Liste der FahrtenabzeichenerfüllerInnen der Jahrgänge 1933, 1934, 1935 und 1936.
Meteorologisch gute Jahren lassen auch die FA-Erfüller in der Vielrudererliste ansteigen ( 2010 - 54, 2011 - 70). An das Führungsduo Stephan/Himmelsbach haben wir uns seit Jahren gewöhnt, Jens-Arwed Igert ist neu in die Phalanx der Spitzenvielruderer eingebrochen.
Besonders sei auf die 6834 Km der 14-jährigen Nirina Beilfuß aus Kleinmachnow hingewiesen.
In der Liste der Erfüller des Goldenen Fahrtenabzeichens geht das Phänomen der Alten weiter. 50 % der Erfüller des 1. Goldenen Fahrtenabzeichens (5. Erfüllung) sind älter als 60 Jahre und ebenfalls über 50 % der Erfüller des 2. Goldenen Fahrtenabzeichens (10. Erfüllung) sind älter als 65 Jahre. Wir haben mit Manfred Wolff (TU Dresden) der dritten Aktiven, der das Goldene Fahrtenabzeichen zum 11. Mal erhält und das 10. erhalten für 2011 erstmals drei Männer und Frauen gemeinsam.
Catégories: Websites in German

"Gute Chancen, Olympia-Tickets zu lösen"

Rudern.de - il y a 18h 36 min
Der Frauenachter, der bei der WM 2011 in Bled nur den siebten Platz belegt hatte, trifft in Luzern auf vier andere Nationen und muss im Finalrennen am Dienstag (19.20 Uhr) mindestens Zweiter werden. Australien als starke Frauenachter-Nation, die Ukraine, Weißrussland und Russland sind die Gegner. "Drei müssen wir schlagen. Wir wissen aber zu wenig über die Vorleistungen und konzentrieren uns besser auf uns selbst. Wenn wir das umsetzen, was wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben, haben wir eine gute Chance es zu schaffen", sagte Trainer Ralf Müller und ergänzte: "Nach dem Bahnverteilungsrennen am Sonntag wissen wir mehr." Der Frauenachter geht in dieser Besetzung an den Start: Daniela Schultze (RC Potsdam), Julia Lepke (Rostocker RC), Ronja Schütte (Essen-Werdener RC), Kathrin Thiem (Hannoverscher RC), Ulrike Sennewald (ORC Rostock), Nadja Drygalla (ORC Rostock), Kathrin Marchand (RTHC Bayer Leverkusen), Constanze Siering (RV Emscher-Wanne-Eickel-Herten), Steuerfrau Laura Schwensen (RV Kappeln). Mit großer Zuversicht sehen Kerstin Hartmann (Ulmer RC Donau) und Marlene Sinnig (Crefelder Ruder-Club) der Olympia-Qualifikation im Zweier ohne entgegen. "Wir sind nach wie vor guten Mutes", sagte Marlene Sinnig, die mit ihrer Partnerin durch den guten fünften Platz beim Weltcup in Belgrad vor zwei Wochen noch einmal einen ordentlichen Schluck Optimismus getankt hat. Neun Nationen haben gemeldet, Hauptkonkurrenten im Kampf um zwei Olympia-Plätze sind Weißrussland und Kanada, und auch der kroatische Zweier wird als gefährlich eingestuft. Sinnig: "Sonntag nach den Vorläufen wissen wir mehr." Die ersten Rennen finden um 15 Uhr statt, das Finale ist für Dienstag um 18 Uhr angesetzt.
Catégories: Websites in German

Rostocker Ruder-Club siegt beim Rostocker Himmelfahrtsachter

Rudern.de - il y a 20h 22 min
Am Himmelfahrtstag wurde der Rostocker Himmelfahrtsachter bei herrlichem Sonnenschein und Kantenwind gestartet. 2012 wurde dieses Rennen wie im Vorjahr im Rennboot ausgetragen und endete nach 1000 m mit einem klaren Sieg für den Rostocker Ruder-Club.
Leider sah sich das Boot der Hochschulsportgemeinschaft nicht in der Lage in diesem Jahr an dem Rennen teilzunehmen und so startete um 15.15 Uhr der Olympische Ruder-Club auf der Gehlsdorfer Stadtseite mit dem Rostocker Ruder-Club, der die Stadtseite zugelost bekam.
Ex-Europameister René Burmeister führte seine im Durchschnittsalter junge Mannschaft durch technisch sauberes Rudern zum überlegenen Sieg.
Mit René absolvierten unter dem Beifall der vielen anwesenden Zuschauern Falk Zachau, Axel Zimmermann, Simon Cleven, Andre Oehmke, Erich Wessel-Schulz, Philipp Oemcke, Sebastian Seier und an den Steuerseilen Simone Dinse die Strecke.
Zünftig wurde zur Siegerehrung der Pokal mit Rostocker Pils gefühlt und unter allen 18 TeilnehmerInnen herumgereicht.
Dank an Wolfgang Fiedler für die Super-Moderation des Rennens und an alle Helfer, die die Gäste am Gehlsdorfer Ufer zu gut mit Speisen und Getränke versorgten.
Catégories: Websites in German

RBL 2012: Kaffeemacher-Achter - Neu formiertes Team mit altem Namen

Rudern.de - ven, 18/05/2012 - 00:00
Der Winter und die damit verbundenen Trainingseinheiten an Land sind vorbei und der Start in die neue Saison der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) ist zum Greifen nah. Jetzt sind die Mädels vom Kaffeemacher-Achter Dresden heiß! Heiß darauf, zu wissen, was die vielen Schindereien gebracht haben und darauf, sich mit ihrem neuen Kooperationspartner Marburg gegen 14 andere Teams in der 1. Liga der Frauen zu behaupten. Der Zusammenschluss der Teams hat für Beide etwas Gutes! Letztes Jahr startete Marburg in der Frauen-Liga noch mit einem eigenen Achter als „Heartlight Marburg“-Achter. Bedingt durch viele Abgänge von Sportlerinnen, waren der Marburg-Achter und auch der Kaffeemacher-Achter gezwungen, Ausschau nach Mannschaftsverstärkung zu halten. Gesucht - Gefunden Man könnte fast sagen, die beiden Teams haben sich gesucht und gefunden. Die ersten gemeinsamen Kilometer auf dem Wasser wurden bereits absolviert. Fazit: Die Harmonie stimmt und auch das Ruderische passt. Den Namen bringen die Dresdnerinnen mit, denn die Crew wird weiter vom Sponsor „Kaffeemacher“ unterstützt. Das Boot wird von den Marburgerinnen gestellt. Die Mädels werden dann dieses Jahr an 5 Wettkampftagen zwischen Juni und September in Weiß-Braun (weißes Boot und weiß-braune Kleidung) an den Start gehen. Bleibt nun zu hoffen, dass das avisierte Ziel, das mittlere Tabellendrittel, genau wie im letzten Jahr, zu halten bzw. umzusetzen ist. Der Spaß an der ganzen Sache kommt nämlich unter Garantie von ganz allein! facebook/KAFFEEMACHER ACHTER DRESDEN
www.dresdner-rc.de
Catégories: Websites in German

Rudersport 05/12 - Leserfrage des Monats Juni

Rudern.de - jeu, 17/05/2012 - 00:07
Wo sehen Sie weiteren Entwicklungsbedarf innerhalb des Deutschen Ruderverbandes? Senden Sie Ihre Antwort per E-Mail an froeberg-suberg@szbz.de. Rückfragen beantwortet: Dietmar Froeberg-Suberg - Böblinger Str. 68/1 - 71065 Sindelfingen, Telefon: 07031/862-851, Telefax: 07031/862-801, E-Mail: froeberg-suberg@szbz.de "rudersport", die offizielle Zeitschrift des Deutschen Ruderverbandes (DRV), erscheint monatlich im Sportverlag Schmidt & Dreisilker GmbH.
Catégories: Websites in German

RBL 2012: Neue Saison mit vertrauten Partnern beim Heidelberger Leben-Achter

Rudern.de - jeu, 17/05/2012 - 00:00
Aufgrund des überraschend guten vierten Platzes in der zurückliegenden Saison der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) und des attraktiven Wettkampfformats wird der Heidelberger Leben-Achter auch 2012 wieder die explosiven Sprintstrecken im Ligaformat angehen. Dabei setzt der Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. auf Kooperationen mit vertrauten Partnern und Innovation in der Saisonplanung. „Explosivität austesten“ Der sportliche Partner der Wahl ist auch in dieser Saison der Karlsruher Ruder-Verein Wiking von 1879 e.V. Aufgrund der hohen Synergien und der erfolgreichen Zusammenarbeit sind die Athletinnen beider Vereine hochmotiviert, im gemeinsamen Achter in der Vorbereitung und auf den Regatten ihre Explosivität auszutesten. Die Kernmannschaft des letzten Jahres bleibt erhalten und wird für die nächste Saison durch Zugänge aus Zugezogenen und neu für die flyeralarm Ruder-Bundesliga Motivierten verstärkt. Auch an Land baut der Heidelberger Leben-Achter auf Bewährtes und setzt aufgrund der beiderseitigen Zufriedenheit die Zusammenarbeit mit der Heidelberger Lebensversicherung AG fort. Mit dem langfristigen Engagement wollen die Heidelberger Leben und der Heidelberger Ruderklub an die Erfolge der letzten Saison anknüpfen. Als Zielsetzung gibt Trainer und Teamchef Andreas Dorbach dieses Jahr eine Platzierung im ersten Drittel der Liga-Tabelle vor. „Die Leistungsdichte in der 1. Bundesliga der Frauen wird dieses Jahr noch zunehmen,“ erwartet Andreas Dorbach. „Aber durch den Wegfall der Europäischen Hochschulmeisterschaften dieses Jahr können wir uns besser auf die Sprintdistanzen konzentrieren.“ Beim Heineken Rudervierkampf in Amsterdam hat der Heidelberger Leben-Achter mit einem zweiten Platz bereits seine grundlegende physische Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. An ihrer Spritzigkeit werden die Ruderinnen bis zum ersten Renntag noch intensiv arbeiten bis es wieder gilt „Achtung – Los“.
Catégories: Websites in German

Ruderverein Bochum von 1920 sucht Trainer

Rudern.de - mer, 16/05/2012 - 23:56
Der Ruderverein Bochum von 1920 e.V. hat ca. 200 Mitglieder. Das Ruderrevier befindet sich auf der angestauten Ruhr in Witten. Der Juniorenbereich besteht zurzeit aus ca. 20 Junioren und Juniorinnen. Diese nehmen zum Teil an Regatten bis auf Bundesebene teil. Zur Unterstützung des Trainerteams und zum Ausbau dieses Bereiches sucht der Verein ab September 2012 einen Juniorentrainer(in) auf Basis eines Minijobs. Zum Aufgabenbereich gehört die verantwortliche Organisation und Durchführung des regelmäßigen Junioren-Trainings im Freizeit- und Leistungsbereich, sowie die Koordination der Leistungsruderer innerhalb der überregionalen Renngemeinschaften. Der Verein unterstützt die Weiterqualifikation im Trainerbereich. Interesse oder Fragen? Weitere Informationen gibt es bei Martin Müller-Falcke unter sport@rvbochum.de.
Catégories: Websites in German

Entries announced for 2012 Samsung World Rowing Cup II

Rudern.de - mer, 16/05/2012 - 23:43
The second stage of the 2012 Samsung World Rowing Cup series will be held in Lucerne, Switzerland from 25 to 27 May 2012. More than 550 athletes hailing from 45 countries will compete on Lucerne's Rotsee, a natural lake renowned amongst elite rowers worldwide. The majority of these crews will race later this year at the London 2012 Olympic Games creating intense high-level racing and providing the rowers with a way to measure their competition in the lead up to the Games. Often the men's single sculls event attracts the largest number of entries and this will be the case again at the World Cup in Lucerne with 30 rowers entered from 23 nations. An event that in recent years has shown an ever-increasing calibre, the men's single sees the arrival of five-time World Champion, Mahe Drysdale of New Zealand, to his first international race this season. Drysdale will face regular rivals, including his toughest opponent 2011 World Champion Ondrej Synek of the Czech Republic, and regular medallist Alan Campbell of Great Britain. In the women's single sculls, two-time Olympic Champion and six-time World Champion Ekaterina Karsten of Belarus is making her 2012 season debut in Lucerne and will face 2011 World Champion Mirka Knapkova of the Czech Republic as well as winner of the first stage of the 2012 Samsung World Rowing Cup series, Xiuyun Zhang of China. Karsten is number one on the current list of Top 10 active women rowers, but recently her younger competitors have provided strong challenges. The top three boats from 2011 are all racing in the men's pair - New Zealand, Greece and Italy. Current World Champions Hamish Bond and Eric Murray of New Zealand will face a new combination from Germany with Felix Drahotta and Anton Braun. Drahotta and Braun had a stunning win at the first  Samsung World Rowing Cup in Belgrade while Great Britain's new-look crew of George Nash and William Satch took second. Of the 14 Olympic events racing in Lucerne, the men's double sculls is shaping up to be one of the toughest events to qualify for the A-final. Two-time World Champions Joseph Sullivan and Nathan Cohen (NZL) as well as Olympic Champions Scott Brennan and David Crawshay (AUS) are racing for the first time internationally this season at Lucerne and will have to contend with winners from the first Samsung World Rowing Cup, Eric Knittel and Stephan Krueger of Germany, as well as Great Britain's new combination of Bill Lucas and Sam Townsend - silver medallists in Belgrade. Great Britain is currently the top country on the 2012 Samsung World Rowing Cup medals table after winning 12 medals in the 14 Olympic events in Belgrade, Serbia. They will take a large squad of 18 boats to Lucerne. Germany, currently in second place on the medals table, has the largest contingent with 23 boats. The World Rowing Cup series was launched in 1997 and includes all 14 Olympic boat classes. The overall World Rowing Cup winners are determined after a series of three regattas. This year, the three stages of the series include Belgrade, Serbia (4 - 6 May), Lucerne, Switzerland (25 - 27 May), and the final in Munich, Germany (15 - 17 June). A full Samsung World Rowing Cup event by event preview will be available on www.worldrowing.com on Thursday 24 May.

Entries and the provisional timetable are available on the homepage of www.worldrowing.com. The World Cup finals will be video-streamed live on Sunday 27 May. You will find direct links to the video streaming platforms at www.worldrowing.com/video.

During the regatta, race reports, live results and a dedicated photo gallery will be provided on www.worldrowing.com.
Catégories: Websites in German

World Rowing Cup II & Olympiaqualifikation in Luzern - Informationen

Rudern.de - mer, 16/05/2012 - 11:30
2012 Samsung World Rowing Cup II, Luzern, 25. bis 27. Mai
  • Nationalteam
  • Bilder
  • TV
    • Sonntag, 20. Mai, 17:10 Uhr, ZDF SPORTreportage, Story Rudern: Deutschland-Achter
  • Wettkampfinformationen
    • Meldeergebnis
2012 FISA Final Olympic Qualification Regatta, Luzern, 20. bis 23. Mai 
  • Nationalteam
    • Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier (LW2x)
      • Lena Müller (Duisburger Ruderverein (1897/1910))
      • Anja Noske (RV Saarbrücken)
    • Frauen-Zweier (W2-)
      • Kerstin Hartmann (Ulmer RC Donau)
      • Marlene Sinnig (Crefilder RC)
    • Frauen-Achter mit Steuerfrau (W8+)
      • Daniela Schultze (RC Potsdam)
      • Julia Lepke (Rostocker RC)
      • Ronja Schütte (Essen-Werdener RC)
      • Kathrin Thiem (Hannoverscher RC)
      • Ulrike Sennewald (ORC Rostock)
      • Nadja Drygalla (ORC Rostock)
      • Kathrin Marchand (RTHC Bayer Leverkusen)
      • Constanze Siering (RV Emscher-Wanne-Eickel-Herten)
      • Steuerfrau: Laura Schwensen (RV Kappeln)
  • Wettkampfinformationen
    • Meldeergebnis
Catégories: Websites in German

ARD und ZDF stellen Olympia-Programm vor

Rudern.de - mer, 16/05/2012 - 00:04
(DOSB-PRESSE) Das Internet überholt bei der Übertragung der Olympischen Spiele in London das Fernsehen. ARD und ZDF werden von den Spielen über 260 Stunden live im TV übertragen, aber rund 900 Stunden im Internet. So bieten ARD und ZDF in ihren Online-Angeboten täglich bis zu 60 Stunden Live-Sport aus London. Die Zuschauer können sich dabei ihr Olympia-Pro-gramm individuell zusammenstellen, um möglichst viele Medaillenentscheidungen mitzuerleben. "Die Live-Streams ersetzen das Angebot in den Digitalkanälen bei früheren Olympischen Spielen. Das Angebot im Internet ist nicht nur kostengünster, sondern bietet dem Publikum eine bislang nicht gekannte Vielfalt", sagte ARD-Teamchef Walter Johannsen bei der Präsentation des Programms am vorigen Donnerstag (10. Mai) in Hamburg. Das Programmangebot verteilt sich auf bis zu sechs parallele Live-Streams, die sich vom 27. Juli bis zum 12. August 2012 auf insgesamt rund 900 Stunden Olympia addieren. Darüber hinaus werden auch die Hauptprogram-me von ARD und ZDF live gestreamt. Die Kosten dafür teilen sich ARD und ZDF. "Wir werden so eng zusammenarbeiten wie noch nie", erklärte ZDF-Chefredakteur Peter Frey. Insgesamt wer-den 480 Mitarbeiter von ARD und ZDF in London sein. Im Fernsehen wechseln sich ARD und ZDF mit ihren Übertragungen täglich ab. Die Eröffnungs-feier für die 30. Olympischen Spiele in London wird live im ZDF zu sehen sein. Wolf-Dieter Poschmann wird die Zeremonie im Olympiastadion kommentieren. Ansonsten sind für das ZDF Rudi Cerne und Michael Steinbrecher als Moderatoren im Einsatz. Die Abschlussfeier kommen-tiert Tom Bartels für die ARD. Neben Bartels präsentieren Gerhard Delling und Michael Antwer-pes das olympische Programm im Ersten. Auch die Berichterstattung über die Paralympics (30. August bis 9. September) wird von ARD und ZDF sowohl im TV als auch im Internet ausgebaut. Durch den geringen Zeitunterschied von Großbritannien und Deutschland (nur eine Stunde) erwarten ARD und ZDF ein großes Zuschauerinteresse. Neben Bewegtbildern setzt die ARD auch auf eine umfangreiche Hörfunk-Berichterstattung.
Catégories: Websites in German

International auf dem Beetzsee

Rudern.de - mer, 16/05/2012 - 00:01
"Stadt und Land haben kurzfristig die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt", war Jörg Landvoigt, der dem Regattaverein vorsitzt, sichtlich über das sportfreundliche Verhalten der Politik in Brandenburg erfreut. Dieses wurde auch durch den Besuch der Oberbürgermeisterin der Stadt, Dr. Dietlind Tiemann, deutlich, die sich für die Entwicklung der Strecke seit Jahren in besonderer Weise engagiert.
Mit Aktiven aus 12 Nationen entsprach das Meldeergebnis den Erwartungen, wenngleich einige sonst zu diesem Termin startende Nationen wie Frankreich oder Groß-Britannien mit ihren großen Kontingenten vermisst wurden. "Im Olympiajahr ist dieser Termin zwischen zwei Wolrd-Cups immer schwierig", weiß Dag Danzglock, ressortverantwortlicher Wettkampf im DRV. "Es gibt da ja Erfahrungswerte. Die Nationen konzentrieren sich auf ihre Olympiamannschaften und ziehen die World-Cups vor". Deshalb lag der Schwerpunkt im U23-Bereich und hier sieht Danzglock auch die Zukunft der deutschen internationalen Regatten." Die Entwicklung sei in dieser Altersgruppe dynamisch und die Nationen suchten nach verlässlich besetzten Wettkampfangeboten, "so wie München für die Junioren", wie es der schweizer Sportdirektor Christian Stofer formulierte.
Trotz fordernder Wetterbedingungen mit Wind und Wellen boten sich den Teilnehmern insgesamt Bedingungen, die die Ergebnisse im Wesentlichen im individuellen Leistungsvermögen begründen ließen. Eine Fairnesskommission, die mit Stefanie Palfner, Hartmut Buschbacher und Volker Garmatter aus international erfahrenen Kräften bestand, hatte ein sorgsames Auge auf den Bedingungen.
Im Wettkampf belegten die deutschen U23-Sportler, dass sie bereits gut in Form sind. Die internationale Konkurrenz forderte einiges ab und besonders die Niederländer hatten gerade im Frauen-Bereich starker Teams am Start, die regelmäßig die attraktiven Medaillen am Siegersteg abholten. Marcel Hacker und der leichte Doppelzweier Lichtschlag/Hartig nutzen die Regatta, um Wettkampfpraxis für Luzern zu erhalten. Sie waren in Belgrad ebenso nicht am Start wie der Frauen-Achter, der auf dem Beetzsee außer Konkurrenz gegen die leichten Männer-Vierer B ruderte und im Mittelfeld die Ziellinie querte.
Der Regatta voraus gingen U23-Ranglistenrennen, die sich aber erfreulicherweise nicht negativ auf das Meldeverhalten auswirkten. Die verantwortliche Trainerin Rita Hendes hält diese Rangliste für wichtig, um die Transparenz im Qualifikationssystem zu erhalten. Außerdem haben über diesen Weg "auch kleinere Trainingsgruppen die Chance, frühzeitig in Mittel- und Großbooten berücksichtig zu werden." Sie hält daher Kritik, wonach der Aufwand zu hoch sei, für unbegründet
Bei viel Licht gibt es auch Schatten. So hat die Vorabinformation des Ausrichters durch den DRV ebenso noch Potential wie das Zuschauerinteresse. Im Herbst wird der DRV alle "Großveranstalter" einladen, um den Kalender bis 2016 zu erörtern. Dabei sollen Kooperationsmöglichkeiten und verlässliche Terminwechsel vereinbart werden. "Die Gelder sind überall knapp und wir dürfen niemanden überfordern. Es gilt, auch einen Kannibalismus und ruinösen Wettbewerb zu verhindern", so Dag Danzglock. "Ziel ist es, den Regattastandort Deutschland weiter auf hohem Niveau zu halten und an den neuen Anforderungen auszurichten. Wie in anderen Nationen üblich, müssen wir nach außen mehr gemeinsam auftreten, denn ein Wettbewerb untereinander hilft uns international nicht."
Catégories: Websites in German

RBL 2012: Der HANSA-Sprinter will sich im Mittelfeld platzieren

Rudern.de - mer, 16/05/2012 - 00:00
In der Saison 2011 hat der HANSA-Sprinter eine steigende Tendenz gezeigt und sich im Mittelfeld platziert. An diese Leistungen möchte der HANSA-Sprinter 2012 anknüpfen, da auch der überwiegende Anteil der Mannschaft dieses Jahr wieder antritt. Einige Neuzugänge bereichern das Team, welches eine bunt gemischte Gruppe von Studentinnen und Berufstätigen ist, die unterschiedlichste Rudererfahrungen aufweisen: vom ehemaligen Leistungssportler bis zum Quereinsteiger. Trotz dieser Heterogenität vereint die Mannschaft die Begeisterung am Wettkampfrudern und die sportliche Herausforderung speziell auf der Sprintdistanz. „Teamgeist noch einmal gestärkt“ Nachdem die Alster diesen Winter wieder zugefroren war, konnte man das eigentliche Trainingsgewässer immerhin zum Schlittschuhlaufen nutzen. Für die Rudervorbereitung hat das Achterteam intensiv den vereinsinternen „Powertower“ genutzt, der einen herrlichen Blick auf die winterliche Außenalster liefert. Um erste Regattaerfahrungen in der Saison 2012 zu sammeln und den Teamgeist zu stärken, nahm der HANSA-Sprinter am Heineken-Cup in Amsterdam teil. Die Teilnahme  am Rudervierkampf hat den Teamgeist noch einmal verstärkt und die Mannschaft zusätzlich motiviert.  Zudem nahm der Achter an der Lübeck Regatta teil, um weitere Wettkampfstärke zu erlangen. Der Fokus für die Wochen vor der ersten RBL-Regatta liegt auf intensiven Wassereinheiten, um Technik und Sprintfähigkeiten auszubauen und weiter zu verfeinern. Das Niveau der 1. Bundesliga der Frauen wird auch in diesem Jahr weiter steigen, nicht zuletzt durch die Vergrößerung des Teilnehmerfeldes mit weiteren Neuzugängen aus ganz Deutschland. Ziel der HANSA-Sprinterinnen ist es, den Aufwärtstrend der letzten Saison fortzuführen und sich konstant im Mittelfeld der 1. Frauen Bundesliga zu etablieren. Das Team freut sich auf die flyeralarm Ruder-Bundesliga Saison 2012 und auf spannende Wettkämpfe.
Catégories: Websites in German

Hans Lenk wird neues Mitglied der "Hall of Fame des deutschen Sports"

Rudern.de - mar, 15/05/2012 - 15:00
Die 98-jährige Hochspringerin Gretel Bergmann-Lambert, Ruder-Olympiasieger und Philosoph Hans Lenk, der verhinderte Rad-Star Wolfgang Lötzsch sowie Vater und Tochter Henrich Misersky und Antje Harvey sind die fünf Neuaufnahmen des Jahres 2012 in die "Hall of Fame des deutschen Sports". Dies gab die Stiftung Deutsche Sporthilfe heute in Berlin bekannt. Die feierliche Aufnahme erfolgt am 25. Mai im Berliner Hotel Adlon Kempinski im Rahmen der Benefiz-Gala "Goldene Sportpyramide 2012". Die Laudatio wird Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble halten. Zugleich wird auch der Preisträger der "Goldenen Sportpyramide 2012" traditionell in die "Hall of Fame des deutschen Sports" aufgenommen, so dass diese dann aus 72 Mitgliedern bestehen wird. Auch die Jury ist gewachsen, auf nunmehr 62 Personen. Dr. Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe, sagte: "Beim letztjährigen Wahlprozess sind verschiedene Anregungen zur Zusammensetzung der Jury aufgekommen, die wir gerne aufgegriffen haben. So haben nunmehr die lebenden Mitglieder ebenfalls Sitz und Stimme in der Jury. Dies ist international gängige Praxis, stärkt die Sport-Kompetenz und wurde schon bei der diesjährigen Wahl praktiziert. Die Jury hatte in diesem Jahr eine besonders schwere Wahl zu treffen, da alle vorgeschlagenen Kandidaten und ihre jeweiligen Biographien größte Anerkennung verdienen". Die Vorschläge für die Wahl 2012 wurden von den drei Partnern und ideellen Trägern der "Hall of Fame des deutschen Sports" gemeinsam erstellt: Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH). Es standen vier Kategorien zur Auswahl, für jede Kategorie gab es drei Vorschläge, gewählt war der Vorschlag mit den meisten Stimmen in jeder Kategorie:
  • Besondere Biografie im Einsatz für die Werte des Sports
  • Besondere Biografie durch die NS-Zeit
  • Besondere Biografie durch das Thema Doping
  • Besondere Biografie durch die Teilung Deutschlands
Der Begleitbrief der Deutschen Sporthilfe an die Jury-Mitglieder skizziert den besonderen Ansatz des Auswahlprozesses 2012: "Die diesjährige Aufnahme ist - wie die gesamte deutsche Sportgeschichte - geprägt durch Personen, die in ihrem Einsatz für die Werte des Sports Maßstäbe gesetzt haben. Unsere Geschichte, auch die des Sports, ist aber auch geprägt durch die NS-Zeit und die zwischenzeitliche Teilung Deutschlands. Sie ist daher eine ganz besondere. Sie brachte eine Vielzahl von "Opfern und Helden" hervor, die eine Aufnahme in die "Hall of Fame des deutschen Sports" verdient haben. In diesem Jahr sollen daher ausschließlich Personen bzw. Personenpaare aufgenommen werden, die stellvertretend für viele außergewöhnliche Biografien oder Schicksale ihrer Zeit stehen." In der Kategorie "Besondere Biografie im Einsatz für die Werte des Sports" wurde der Tübinger Philosoph und Ruder-Olympiasieger von 1964, Prof. Dr. Dr. Hans Lenk (77), gewählt. Lenk blieb dem Sport stets als kritischer Denker, Mahner und Begleiter verbunden. Nominiert waren zudem der Vorreiter der Olympischen Idee in Deutschland, Dr. Karl August Willibald Gebhardt, und die Ruder-Trainerin Johanna Sperling, die bereits frühzeitig ihre Athletinnen vor Doping zu schützen suchte, wie in einem Brief aus dem Jahr 1963 zu lesen ist, der erst 2009 an die Öffentlichkeit kam. In der Kategorie "Besondere Biografie durch die NS-Zeit" bekam die jüdische Hochspringerin Margaret "Gretel" Bergmann-Lambert (98), die in den USA lebt und deren Olympiateilnahme 1936 aus antisemitischen Gründen verhindert wurde, die meisten Stimmen der Jury. In dieser Kategorie nominiert waren auch die jüdischen Cousins und Turn-Olympiasieger von 1896, Alfred und Gustav Felix Flatow, sowie die wohl erfolgreichste deutsche Leichtathletin der zwanziger Jahre, Lilli Henoch, die alle drei unter den Nazis ermordet wurden. Henoch wurde 1942 während der Deportation in das Rigaer Ghetto erschossen, die Cousins Flatow starben 1942 bzw. 1945 beide im KZ Theresienstadt den Hungertod. In der Kategorie "Besondere Biografie durch das Thema Doping" wurden Vater und Tochter Misersky gewählt: der ehemalige Ski-Langlauftrainer Henrich "Henner" Misersky (71) war ein unnachgiebiger Gegner des Staats-Dopings in der DDR. Er ließ nicht zu, dass den von ihm trainierten Sportlern Dopingmittel verabreicht wurde, nahm Tochter Antje ganz aus dem Leistungssport - und wurde als Verbandstrainer fristlos entlassen. Tochter Antje Harvey (45) nahm ihre sportliche Karriere erst nach der Wiedervereinigung wieder auf und gewann 1992 olympisches Gold im Biathlon über 15 km. Nominiert waren zudem zwei frühere Kugelstoßerinnen: Anti-Doping-Kämpferin Brigitte Berendonk, die sich - später auch gemeinsam mit ihrem Mann Prof. Werner Franke - um die Aufklärung von Doping-Strukturen und Praktiken große Verdienste erwarb, sowie Andreas (Heidi) Krieger, Europameisterin von 1984 und in ihrer Sportkarriere unwissentlich gedopt. Nach einer Geschlechtsumwandlung ist er heute Vorkämpfer für viele staatlich anerkannte und unzählige namenlose Dopingopfer der ehemaligen DDR. In der Kategorie "Besondere Biografie durch die Teilung Deutschlands" wurde Chemnitzer Wolfgang Lötzsch (59) aufgenommen, der mit internationalem Startverbot belegt und so als Rad-Star verhindert wurde, und den viele für den "größten deutschen Renner aller Zeiten halten" (Die Zeit). Ebenfalls nominiert waren der heute in der Schweiz lebende Handballer Wolfgang Böhme, der 1980 kurzfristig aus dem DDR-Olympia-Team für Moskau gestrichen und dessen Karriere zwangsweise beendet wurde, sowie der letzte, erstmals demokratisch gewählte NOK-Präsident der DDR, Prof. Dr. Dr. Joachim Weiskopf aus Leipzig, der sich bei der Wiedervereinigung des Sports nach der Teilung große Verdienste erwarb. Im Vorfeld der diesjährigen Ehrung hatte die Sporthilfe mitgeteilt, dass die adidas AG ihre seit 2008 bestehende Partnerschaft zur Begleitung der "Hall of Fame des deutschen Sports" um weitere vier Jahre verlängert hat. Dr. Michael Ilgner freut sich auf die Zusammenarbeit: "Gemeinsam mit adidas wollen wir unseren großartigen Vorbildern im Sport ein Denkmal setzen, aktiv für die gesellschaftliche Stellung des Sports werben und eine Diskussion über die besondere deutsche Vergangenheit auch im Sport initiieren. Dass dies ein Lernprozess ist, wissen wir. Diskussionen sind daher sehr hilfreich und auch gewollt." Hintergrundinformation zur "Hall of Fame des deutschen Sports": Die Deutsche Sporthilfe hat die "Hall of Fame des deutschen Sports" 2006 gegründet, um an vorbildliche Persönlichkeiten der deutschen Sportgeschichte zu erinnern. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) sind ideelle Partner, adidas Partner bei der Umsetzung der "Hall of Fame des deutschen Sports". Die Gründungsfeier erfolgte im Beisein des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler am 6. Mai 2008 in Berlin. In der Jury-Zusammensetzung gibt es eine Änderung zu den Vorjahren. Wie bei vergleichbaren internationalen Einrichtungen bereits praktiziert, wurden alle lebenden Mitglieder der "Hall of Fame des deutschen Sports" in die Jury aufgenommen. Leitgedanke der "Hall of Fame des deutschen Sports": "Die "Hall of Fame des deutschen Sports" ist ein Forum der Erinnerung an Menschen, die durch ihren Erfolg im Wettkampf und durch ihren Einsatz für die Ideen des Sports Geschichte geschrieben haben. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe möchte mit der von ihr gegründeten Einrichtung mithelfen, die mehr als hundertjährige Geschichte des deutschen Sports und seiner großen Persönlichkeiten im Gedächtnis unseres Landes zu bewahren und gleichzeitig Diskussionen über diese Vergangenheit anzuregen."
Catégories: Websites in German

Statistiksplitter 9/12 - Ergebnisse des Fahrtenwettbewerbs 2011

Rudern.de - mar, 15/05/2012 - 13:35
Noch nie im heutigen DRV standen die Ergebnisse des Fahrtenwettbewerbs am 15. Mai der  Öffentlichkeit zu Verfügung. Man kann hier im Olympischen Jahr von einer olympischen Leistung sprechen. Auf der Strecke blieben einige langsame bzw. nicht eingearbeitete Wanderruderwarte, für die der 15. Mai einfach zu schnell kam. So wurde die Zahl 4400 nicht überschritten.
Aber das Rekordergebnis für das Jahr 2011 der Breitensportler greift den olympischen Medaillen voraus. Noch nie haben so viele Ruderinnen und Ruderer in einer Saison ein Fahrtenabzeichen erworben.
Die Zuwächse kommen hauptsächlich aus folgenden Bundesländern
  • Nordrhein-Westfalen 94 FA mehr als 2010
  • Niedersachsen 65 FA mehr als 2010
  • Berlin 53 FA mehr als 2010
  • Bayern 42 FA mehr als 2010
Aber auch die Vereine mit dem größten Aufschwung seien genannt:
  • Ruderriege Gymnasium Carolinum Osnabrück 24 FA mehr als 2010
  • Kölner Ruderverein von 1877 19 FA mehr als 2010
  • Ruderclub Kleinmachnow-Stahnsdorf-Teltow 16 FA mehr als 2010
  • Emder Ruderverein  13 FA mehr als 2010
  • Ruder-Union Arkona Berlin  1879 12 FA mehr als 2010
  • Ruder-Club Favorite Hammonia Hamburg 12 FA mehr als 2010
  • Bonner Ruder-Verein 1882 11 FA mehr als 2010
  • Ruder-Club Aschaffenburg von 1898 10 FA mehr als 2010
Natürlich sind auch den Vereinen Dank zu sagen, die ihr gutes Ergebnis gehalten haben bzw. ein Fahrtenabzeichen dazu gelegt haben. 154 Rudervereine haben ein besseres Ergebnis als 2010. Eins spielt sich im Breitensport des DRV in aller Stille ab: der Generationswechsel. Aber so schnell treten die „Alten“ nicht ab. Noch nie haben 87 Ruderrinnen und Ruderer in ihrem 75-zigsten Lebensjahr die Bedingungen des Fahrtenabzeichens erfüllt.
Catégories: Websites in German

RBL 2012: Elbe-Ruhr-Rakete - Das Blind- Date zwischen Ost und West

Rudern.de - mar, 15/05/2012 - 00:00
Die meisten Ruderinnen der neu gegründeten „Elbe-Ruhr-Rakete“ waren bereits in der letzten Saison in der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) am Start. Einige in den Reihen des Kaffeemacher-Achters Dresden, einige bei RuhrImPuls Duisburg-Oberhausen. Jedes Team für sich hätte in dieser Saison leider keinen eigenen Kader mehr auf die Beine stellen können. Zusammen gefunden hat die RBL-Crew 2012 über eine „Kontaktanzeige“ der Duisburgerinnen bei rudern.de: Achter sucht Frau! Die Universitätsruderinnen der TU-Dresden brachten zudem einen Trainer und ein Boot mit in die „Ehe“. Die Meldung war dann ein echtes Blind-Date, da keine Zeit mehr blieb sich vorab persönlich kennen zu lernen. „Sicher ist so eine bundesweite Kooperation nicht optimal und ein echtes Wagnis. Wir werden als Gesamtteam  wenig Gelegenheit haben gemeinsam im Boot zu sitzen, aber keine von uns wollte auf das Erlebnis Ruder-Bundesliga verzichten“, fasst Teamleiterin Birte Dannhauer die Einschätzung der Mannschaft zusammen. „Trainer Jan Pötschke hat das Kommando übernommen“ Internet und Social Media sei Dank, laufen Kommunikation und Organisation zwischen  Ost- und Westteil der Mannschaft reibungslos. Trainer Jan Pötschke hat das Kommando übernommen und versorgt seine Athletinnen mit detaillierten Trainingsplänen, die keine Wünsche offen lassen. Der individuelle Trainingsprozess wird online mithilfe eines Trainingstagebuchs dokumentiert. Vor dem Startschuss der RBL-Saison 2012 sind noch zwei Trainingslager geplant, um intensiv an einem gemeinsamen Rhythmus zu arbeiten. „Das ist definitiv eine ambitionierte Aufgabe, eine Mannschaft in so kurzer Zeit zu harmonisieren, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt“, beschreibt Jan Pötschke seine Aufgabe. Ziel der Ost-West-Raketenmission ist eine Landung im Mittelfeld. „Das wird ein gutes Stück Arbeit, der Respekt vor den anderen Teams ist groß. Wir haben alle in der letzten Saison gesehen, welch Niveau in der RBL mittlerweile herrscht“, resümiert 2011er Schlagfrau Sarah Mölders, „aber wir werden den Raketenantrieb anwerfen und durchstarten!“ Der Countdown für den ersten Start der Elbe-Ruhr-Rakete am 16.06. in Rüdersdorf läuft Die Elbe-Ruhr-Raketen: Nele Abrams, Nadine Birke, Vera Brockherde, Julia Brockherde, Birte Dannhauer, Henrike Dirks, Mandy Gruner, Liliana Malinovska, Sarah Mölders, Sarah Schneiders, Katharina Sauerland, Josefin Städter, Alessandra Ullrich, Anne Wagner und Laura Wagner.
Catégories: Websites in German

Mitgliederversammlung des Kuratoriums Sport und Natur in Berlin

Rudern.de - lun, 14/05/2012 - 07:31
Maria Klein-Schmeink (Bündnis90/Die Grünen) in den Vortand gewählt Die Vorstandsmitglieder Peter Jansen und Ulrich Clausing legten Rechenschaft über das vergangene Jahr.
Schwerpunkt der Arbeit war die Begleitung der Naturschutzgesetzgebung in den Bundesländern, Der Vorstand führte ein erfolgreiches Gespräch im Bundesumweltministerium mit Norbert Röttgen und arbeiten mit mehreren Vertretern im Beirat für Umwelt und Sport im Bundesumweltministerium mit. Das Kuratorium entwickelte ein Strategiekonzept „Klimafreundlicher Natursport – Grundpositionen und Leitlinien“ und führte einen parlamentarischen Abend zum Thema „Klimawandel und Natursport“ durch. Besonderer Dank galt dem Bundesverband der Deutschen Sportartikelindustrie (BSI) für seine finanzielle Unterstützung, die diese erfolgreiche Arbeit zu Gunsten des Sports in der Natur erst möglich macht.
Anschließend wurden Frau Klein-Schmeink von der Fraktion Bündnis90/ Die Grünen und Herr Ludwig Wucherpfenning vom Deutschen Alpenverein für die ausgeschiedenen Winfried Herrmann und Thomas Urban in den Vorstand des Kuratorium gewählt.
Das Kuratorium blickt 2012 auf 20 Jahre erfolgreich Arbeit zurück und begeht dieses Jubiläum im Herbst mit einem parlamentarischen Abend und einer Fachtagung zum Thema Klimawandel.
Catégories: Websites in German

Hanse Boat Race 2012 in Hamburg

Rudern.de - lun, 14/05/2012 - 00:04
Zum 5. Mal traten die Ruderteams der Jacobs University und der Hamburg School of Business Administration (HSBA) auf der Außenalster in Hamburg gegeneinander an. Mehrere hundert Zuschauer verfolgten am Samstag, den 5. Mai das Hanse Boat Race. Der Jacobs Frauen-Vierer konnte sich im 1.000 Meter Rennen mit 20 Zentimeter Vorsprung durchsetzen und brachte damit den vierten Sieg in Folgenach Hause. Der Jacobs Männer-Vierer unterlag der HSBA über 1.000 Meter. Im Hauptrennen über 2.000 Meter musste sich der Achter der Jacobs University mit zweieinhalb Bootslängen geschlagen geben. Nach drei Siegen zieht der Pokal damit nach Hamburg.
"Pick it up!" Diese drei Wörter von Adriana Trutzenberg, Team Captain des Jacobs Frauen-Vierers, änderten alles. Nachdem der Jacobs Frauen-Vierer zuerst hinter ihren Rivalinnen von der HSBA lagen, sammelten sie zum Ende hin noch ein Mal ihre ganze Kraft und überquerten die Ziellinie mit 20cm Vorsprung vor den HSBA-Ruderinnen. "Es ist ein tolles Gefühl zu gewinnen", berichtete Adriana Trutzenberg. "Es war ein sehr spannendes Rennen, weil wir die anderen ständig im Blickwinkel hatten. Auf den letzten Metern kam noch einmal Kraft ins Boot von allen Mädels. Wir haben zusammen das Boot angeschoben und es geschafft." Zeit zum Feiern hatten die Frauen der Jacobs University dennoch nur wenig. Für das nächste Rennen bei der Großen Bremer Ruder-Regatta auf dem Werdersee am darauffolgenden Sonntag mussten sie sich fit halten.
Die Hamburger Wetterlage bot den Ruderern am Samstag exzellente Bedingungen. Bei sonnigen 12 Grad und einer leichten Brise genossen auch die Zuschauer einen guten Blick auf die Rennstrecke zwischen Schwanenwik und Krugkoppelbrücke. Dies allein reichte jedoch nicht zum Sieg des Jacobs Männer-Achters. Im Angesicht von drei aufeinander folgenden Niederlagen seit 2009, hatten es sich die HSBA-Ruderer zum Ziel gemacht, sich nicht noch ein weiteres Mal geschlagen geben zu müssen: zwei neue Trainer wurden eingestellt, ein neues Boot gekauft und sie sind einem neuen Ruderverein beigetreten. Die Maßnahmen zahlten sich aus! Nach dem Start baute die HSBA den Vorsprung auf eine dreiviertel Bootslänge aus. Das Achter-Team der Jacobs University kämpfte bis zum Ende und konnte mit einem Zwischensprint den Vorsprung anfangs noch wettmachen. Mit zweieinhalb Bootslängen setzte sich die HSBA letztlich durch. "Ein Sieg der HSBA war schon lange überfällig," sagte HSBA Präsident Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz nach dem Rennen. "Unser Team hat hart trainiert und es verdient zu gewinnen. Der Wettkampf bleibt spannend und wir freuen schon auf nächstes Jahr." "Man konnte sehen, dass das HSBA Team gut gerudert hat, ohne Zweifel. Jacobs bleibt jedoch ein würdiger Gegner mit dem man rechnen muss - im nächsten Jahr gibt es eine neue Chance", kommentierte Prof. Dr. Joachim Treusch, Präsident der Jacobs University, den Ausgang des Hauptrennens. Auch dem Männer-Vierer der Jacobs University war dieses Jahr kein Sieg gegönnt. Mit dreieinhalb Bootslängen Vorsprung ging der HSBA-Vierer in den Zieleinlauf. "Wir sind ziemlich niedergeschlagen," sagt Steuermann Matthias Seel. "Nachdem wir sieben Monate trainiert haben, entscheidet sich alles in sieben Minuten. Aber immerhin wissen wir jetzt, dass die Hamburger noch rudern können und das ist eine große Motivation für das nächste Jahr, wenn wir den Pokal wieder mit nach Bremen nehmen werden." Trotz des enttäuschenden Ergebnisses für das Jacobs Team, steht es nach fünf ausgetragenen Rennen immer noch 3:2 für die Jacobs University im Achter. Trainer des Jacobs Teams, Lars Schröder, ist zuversichtlich: "All unsere neuen Ruderer werden viel Erfahrung und Kraft sammeln in den kommenden Monaten. Wir werden für den nächsten Wettkampf bereit sein!"
Catégories: Websites in German

RBL 2012: DRC Hannover - Die erste Saison war nur das Vorspiel

Rudern.de - lun, 14/05/2012 - 00:00
Nachdem die Hannoveraner Mannschaft in der letzten Saison den 15. Platz errudert hat, „wollen wir uns dieses Jahr steigern. Da ist noch was drin!“, so Fan-Beauftragte Navina Schilling. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich die Mannschaft keine Pause gegönnt: Direkt nach dem letzten Renntag der RBL in Krefeld wurde weitertrainiert. Teile der Mannschaft starteten bei der weltgrößten Langstreckenregatta, dem „Head of the Charles“ in Boston und erkämpfte sich dort einen Platz im Mittelfeld des gesteuerten Frauen Vierer ohnes. Anfang des Jahres stand noch der heimische Ergocup auf dem Plan bevor sich die Vorbereitung  auf den „Womens Head of the River“ konzentrierte. Dort trat am 3. März eine motivierte Gruppe um Schlagfrau Kristin Schwartz an. Trotz einiger Schwierigkeiten beim Training im Vorfeld wurde das vorhandene Potenzial genutzt: „Und  der 109. Platz – das kann sich echt sehen lassen!“, so Vorsitzender Christian „Otto“ Held. Einiger Zuwachs um die alten Hasen Neu im Team ist diese Saison Trainerin Berit Krüger. Die Wahl-Hannoveranerin ruderte die vergangenen drei Jahre für den „Wannsee-Express“ in der RBL.
Außerdem gab es studienbedingte Abgänge aus dem Team, aber auch genug Neuzugänge, sodass die Lücken gefüllt werden konnten. Neu dabei sind beispielsweise Henrike Halupzcok und Katrin Fliegenschmidt. Beide sind im vergangenen Jahr schon erfolgreich in Hannovers Hochschulachter gestartet und wollen den einzigen Hannoveraner Frauen-Achter in der RBL in diesem Jahr verstärken. In der vierten Saison der RBL lernt die Mannschaft neue Städte kennen: Anstelle von Frankfurt, Krefeld und der Heimregatta in Hannover stehen nun Bitterfeld, Rüdersdorf und Duisburg zusätzlich zu Hamburg und Münster auf dem Programm. „Auch wenn wir unser Heimspiel in Hannover sehr vermissen werden, sind wir gespannt auf die neuen Strecken“, sagt Jana Hartung. Gesamtkonzept der RBL findet auch bei der Hannoveraner Frauenmannschaft Zuspruch Aber bei der RBL geht es nicht nur ums Rudern: „Letztes Jahr hat mir die Kombination aus Sport und anschließender Party sehr gefallen, wodurch die Mannschaft über das Sportliche hinaus zusammengeschweißt wurde“, meint Sabine Jäger begeistert. Diesem Vorhaben will das Team des DRC auch diese Saison wieder nachgehen und auch nach dem letzten Rennen des Tages die gute Stimmung beibehalten. „Nach dem Finale ist der Renntag noch nicht beendet – da geht’s erst richtig los!“, sagt Kristin Schwartz, die auch letzte Saison schon mit dem Team an der RBL teilnahm. Alles in allem freuen sich die Hannoveranerinnen auf eine tolle Saison, spannende Rennen und viel Spaß in der RBL!
Catégories: Websites in German
Syndiquer le contenu